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| dieter haugk / pixelio.de |
Schließlich kann sich niemand in Sicherheit wiegen. Kein Stück Fußbekleidung ist vor dem Zugriff gefeit: Sandalen sind dem Fuchs bisher genau so zum Opfer gefallen, wie Gummistiefel, Turnschuhe und Pumps. Im vergangenen Jahr hat man die Schuhe im Wald wieder eingesammelt und versucht, den Besitzern zurückzugeben. Gleichwohl dürften wohl die meisten der Schuhe nicht mehr zu gebrauchen gewesen sein. Das ist aber nicht der Grund, warum sich der Waldbesitzer Rudolf Reichsgraf von Kesselstatt dazu entschlossen hat, die Schuhe nun im Wald zu belassen. Man hofft so, dass der Fuchs irgendwann für sein Befinden genug Schuhe angehäuft haben wird. Ob es hierzu kommt, darf aber bezweifelt werden. Wer als Fuchs manisch 250 Schuhe sammelt, der dürfte definitiv ein Problem haben und sich kaum veranlasst sehen, bei 300 Schuhen Schluss zu machen.
Unbekannt ist, ob es sich um eine Fähe handelt und was den Fuchs veranlasst, auf Schuhejagd zu gehen. Erstaunlich ist dieser Umstand allemal. Jeder Jäger hat wohl schon einmal einen Fuchs gesehen, der sich veranlasst sah, misstrauisch kehrt zu machen, wenn er auf eine menschliche Fährte gestossen ist. Dass es diesem Exemplar nun offenbar noch Freude bereitet, die bisweilen nicht geruchsarmen Tretlatschen in den Wald zu befördern, ist irgendwie sonderbar.
Dabei zeigt das Verhalten, dass es im Verhalten der bei uns lebenden Tiere immer wieder erstaunliche Ausreisser gibt. Als Jäger erlebt man derlei oft - wenn auch selten in einer so skurilen Form. Spätestens wenn bald am Nikolaustag die Stiefel vor die Tür gestellt werden, hat auch der Föhrener Fuchs wieder einen Feiertag.
Mehr zum Thema:
- n-tv.de: Fuchs darf Schuhe behalten
- Trierischer Volksfreund: Fuchs stiehlt immer noch Schuhe
- spiegel.de: Fuchs klaut über 120 Schuhe




1 Kommentare:
hab mit füchsen auch schon o einiges erlebt ;)
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