Bei vielen Jägern Tradition: Nach erfolgreicher Jagd, während beim Bier das Erlebte nochmal resümmiert und Nicht-Dabeigewesenen erzählt wird, brät mancher Jäger gerne direkt die Leber des erlegten Stückes. Mit Zwiebeln und Äpfeln ein Gaumenschmaus für alle, die gerne Innereien essen. Gerade für letztere hat jetzt das Forstamt Pankow bei Berlin eine bemerkenswerte Entdeckung gemacht: Wie Dr. Wolfgang Lipps auf seiner Seite jagdrechtsblog.com berichtet, haben die Förster bei Wildschweinen und Rehen den Aufbruch auf Dioxin und dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle (PCB) untersucht. Dabei hat man festgestellt, dass die EG-rechtlichen Grenzwerte für diese Stoffe überschritten wurden.
Die gute Nachricht ist hierbei, dass das Wildbret selbst unbelastet ist. Dem genussvollen Verzehr von Rücken, Keule und Blatt steht also nichts im Wege. Derzeit ist aber zunächst ohnehin davon auszugehen, dass es sich bei der Belastung der Innereien mit Dioxin und PCB um ein regionales Problem handelt. Jedenfalls liegen keine anderen Erkenntnisse vor.
Das ist auch wünschenswert. Bei Dioxin und PCB handelt es sich um hochgiftige Stoffe, deren Verwendung in Deutschland seit langem untersagt ist.




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