Europa wird immer wichtiger, ob es einem gefällt oder nicht. In nahezu allen Lebensbereichen werden zentrale Fragen mittlerweile auf europäischer Ebene diskutiert und beschlossen. Auch die Jagd ist davon nicht ausgenommen.
Soweit meine rudimentären Kenntnisse der europäischen Verträge ausreichen, fehlt der Europäischen Gemeinschaft zwar die Kompetenz, unmittelbar jagdrechtliche Regelungen zu erlassen. Allerdings ist niemand so gut in der Schaffung eigener Kompetenzen wie die europäischen Organe. Und zum anderen gibt es immer wieder Themenkomplexe, die sich mittelbar dann eben doch auf Jagd und Jäger auswirken. Zu nennen ist an dieser Stelle nur das Lebensmittekrecht, dass für uns Jäger einiges an Neuerungen gebracht hat. Oder aber das zentrale Waffenregister.
Aus diesem Blickwinkel heraus ist es unabdingbar, dass die Interessen der Jägerschaft auch auf Europäischer Ebene vertreten werden. Damit ist es mehr als begrüßenswert, dass der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) nun eine Zweigstelle in Brüssel eröffnet hat. Der DJV sieht es als seine Aufgabe mit den für die Jagd wichtigen Ansprechpartnern und Organisationen direkt vor Ort zu kommunizieren, mit den Jagdverbänden der anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zu kooperieren und die Entwicklung neuer Rechtsvorschriften zu beobachten.
In diesem Zusammenhang sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es bereits eine Organisation gibt, die gar keine andere Aufgabe hat, als die Interessen der Jagd in Europa zu vertreten. Die "Federation of Associations for Hunting and Conservation of the European Union" (FACE) ist der Zusammenschluss der europäischen Jagdverbände, der schon seit 1977 in Brüssel arbeitet. Wohlwissend, dass es diesen Verband gibt, ist er doch wenig im Bewusstsein der Jäger verankert. Zumindest bei mir. Dabei bemüht man sich auch dort redlich um eine gute Vertretung unserer Interessen. Über einen Ausschnitt dieser Tätigkeit kann man aktuell beim Jagdrechtsblog einen Beitrag lesen. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, mich etwas mehr mit FACE auseinanderzusetzen.
Soweit meine rudimentären Kenntnisse der europäischen Verträge ausreichen, fehlt der Europäischen Gemeinschaft zwar die Kompetenz, unmittelbar jagdrechtliche Regelungen zu erlassen. Allerdings ist niemand so gut in der Schaffung eigener Kompetenzen wie die europäischen Organe. Und zum anderen gibt es immer wieder Themenkomplexe, die sich mittelbar dann eben doch auf Jagd und Jäger auswirken. Zu nennen ist an dieser Stelle nur das Lebensmittekrecht, dass für uns Jäger einiges an Neuerungen gebracht hat. Oder aber das zentrale Waffenregister.
Aus diesem Blickwinkel heraus ist es unabdingbar, dass die Interessen der Jägerschaft auch auf Europäischer Ebene vertreten werden. Damit ist es mehr als begrüßenswert, dass der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) nun eine Zweigstelle in Brüssel eröffnet hat. Der DJV sieht es als seine Aufgabe mit den für die Jagd wichtigen Ansprechpartnern und Organisationen direkt vor Ort zu kommunizieren, mit den Jagdverbänden der anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zu kooperieren und die Entwicklung neuer Rechtsvorschriften zu beobachten.
In diesem Zusammenhang sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es bereits eine Organisation gibt, die gar keine andere Aufgabe hat, als die Interessen der Jagd in Europa zu vertreten. Die "Federation of Associations for Hunting and Conservation of the European Union" (FACE) ist der Zusammenschluss der europäischen Jagdverbände, der schon seit 1977 in Brüssel arbeitet. Wohlwissend, dass es diesen Verband gibt, ist er doch wenig im Bewusstsein der Jäger verankert. Zumindest bei mir. Dabei bemüht man sich auch dort redlich um eine gute Vertretung unserer Interessen. Über einen Ausschnitt dieser Tätigkeit kann man aktuell beim Jagdrechtsblog einen Beitrag lesen. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, mich etwas mehr mit FACE auseinanderzusetzen.



6 Kommentare:
Die FACE wird in der Zeit wo immer mehr Rechtliche entscheidungen in Brüssel auf EU Ebene getroffen werden immer wichtiger! Und vom Grundsatz her hätte die Jägerschaft auch durchaus grosse Chancen hier ein gewaltiges Wort mitzureden! Man stelle sich doch mal folgendes vor!
Bei der Wahl zum Eu Parlament würde eine Jagd Partei antreten! Es gibt Europaweit rund 7 Millionen Jäger und ettliche Menschen die direkt oder indirekt von der Jagd wirtschaftlich abhängig sind!Die Angehörigen nicht zu vergessen.
Bei der geringen Wahlbeteiligung die so eine Eu wahl obligatorisch mitsichbringt wären 10 Millionen Stimmen ne menge Holz!
Gruss
Tja. Ich sehe wie beschrieben eigentlich keine weitreichenden jagdrechtlichen Kompetenzen der europäischen Institutionen.
Darüber hinaus bin ich mit solchen Wahlstimmenberechnungen immer sehr zurückhaltend. Ich persönlich würde nämlich meine Wahlentscheidung so gut wie überhaupt nicht von jagdlichen Themen abhängig machen...
Beste Grüße
H.
Das war ja auch eher als Scherz gemeint!
Tatsache ist ja wenn man es Objektiv betrachtet das die Eu wesentlich Jagdfreundlichere Politik betreibt als es zb. in einzelnen Mitgliedländern der Fall ist!Zumindestens Teilweise!
Gruss
Nun, es gibt ja nicht wenige, die so etwas tatsächlich mit Überzeugung ins Feld führen. Dass es auf europäischer Ebene teilweise jagdfreundlicher zugeht, kann gut sein. Immerhin hat es in Deutschland im europäischen Vergleich Recht wenig Jäger!
Sicher wäre es recht beruhigend zu wissen im Europaparlament eine Jagdliche Fraktion mit einfluss sitzen zu haben.Aber ehrlich gesagt gehört da ja nunmal etwas mehr Kompetenz dazu als Jäger zu sein!
Gruss
Über die Effektivität von FACE für die einzelnen Mitgliedsstaaten kann man streiten, zumal wir uns mit der Föderalismusreform unnötiger und trauriger Weise aus dem europäischen Einflussbereich nahezu ausgeklinkt haben und in den Duodezfürstentümern der Bundesländer gelandet sind.
Aber Face ist jedenfalls ein jagdfreundliches und sehr fleissiges Forum mit grosser auch moralischer Autorität - wir sollten uns ruhig mehr damit befassen. Letzte Nachrichten auf www.jagdrechtsblog.de.
Gruss und WH
Dr. Wolfgang Lipps
JUN.i Institut für Jagd Umwelt und Naturschutz
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