Zum Start der Grünen Woche in Berlin ruft der Deutsche Jagdschutzverband (DJV )alle Jäger auf, mit Ihrer Unterschrift ein Zeichen gegen die Zersplitterung des Jagdrechts zu setzen. Hintergrund sind die Jagdrechtsnovellen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Diese betreffen zwar Jagd und Jäger in den übrigen Bundesländern nur indirekt - allerdings macht der DJV zutreffend darauf aufmerksam, dass nach der Föderalismusreform weitreichenden Änderungen im Jagdrecht in allen Länder Tür und Tor geöffnet sind. Somit stellen die nun anlaufenden Reformvorhaben im Südwesten Deutschlands eine wichtige Weichenstellung für die gesamte Jagd in Deutschland dar - auch wenn vor der eigenen Tür noch alles in Ordnung scheint. Denn wie schnell landesfürstliche Eitelkeiten zu unnötiger, falsch motivierter und inkompetenter Gesetzgebung führen, kann man am Beispiel der in Deutschland seit Jahren danieder liegenden Bildungspolitik erkennen.
Mit der Unterschriftenaktion des DJV werden die zuständigen Minister explizit aufgefordert, weiter an den gemeinsamen Eckpunkten des Jagdrechts festzuhalten, nämlich:
Mit der Unterschriftenaktion des DJV werden die zuständigen Minister explizit aufgefordert, weiter an den gemeinsamen Eckpunkten des Jagdrechts festzuhalten, nämlich:
- die Bindung des Jagdrechts an Grund und Boden zu erhalten
- das System der Jagdgenossenschaften und das Reviersystem sind unerlässlich
- die Jagd muss auf allen Flächen ausübbar sein
- die Jagd dient dem Allgemeinwohl
Des weiteren wird gefordert:
- die Jagd als angewandten Naturschutz anzuerkennen
- dem Schalenwild mehr Freiraum einzuräumen
- die Lebensgemeinschaft Wild und Wald nachhaltig zu bewirtschaften
- das Prinzip der Waidgerechtigkeit zu erhalten
- die Mindestpachtdauern nicht herabzusetzen
- die Fangjagd zu erhalten
- die optimale Ausbildung von Jagdhunden zu gewährleisten
Oft genug wird der DJV für eine gewisse Schläfrigkeit kritisiert. Endlich einmal wird nun eine offensive Aktion auf die Beine gestellt. Mit der Grünen Woche hat man auch in meinen Augen eine prima erste Plattform gefunden. Nun ist es an uns Jägern und Mitgliedern der Jagdverbände, der Aktion auch zu einem Erfolg zu verhelfen! Niemand sollte sich zu schade sein, Freunde, Familie, Bekannte und Arbeitskollegen um eine Unterschrift zu bitten und kurz über die Probleme zu informieren. Gleichzeitig kann man so ein bisschen positive Öffentlichkeitsarbeit für Jagd und Jäger betreiben. Die Unterschriftenliste gibt es beim DJV zum DOWNLOAD.
Es geht uns alle an! In diesem Sinne: Aufbruch zur Jagd, rege Beteiligung und Waidmannsheil...
Es geht uns alle an! In diesem Sinne: Aufbruch zur Jagd, rege Beteiligung und Waidmannsheil...



4 Kommentare:
Wieso schießt Ihr Jäger euch nicht mal gegenseitig den Schädel weg? oder Euren Jagttölen? das wäre bestimmt ein richtiger Spaß und geil mit anzusehen.
Ohne Worte!!!
Das sind die "Argumente" und "Gesinnungen" der Tierschützer. Soll sich jeder selber ein Bild machen, was er davon hält
So ein Niveau ist man eher von euch Jägern gewöhnt. Wahrscheinlich selbst reingeschrieben. „Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.“
Theodor Heuss (1884-1963), 1. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
Wie gesagt: Soll sich jeder selbst sein Bild machen...
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