Bei einem Wildschwein in Brandenburg wurden laut der Märkischen Oderzeitung Trichinen nachgewiesen. Das passiert äußerst selten. Die statistische Wahrscheinlichkeit liegt nur bei etwa 1:50.000. Wegen der Gefährlichkeit der Muskelwürmer für den Menschen ist das trotzdem kein Grund, sich in falscher Sicherheit zu wiegen.
Trichinen sind dünne Rundwürmer von bis zu 4 mm Länge. Die geschlechtsreifen Würmer leben im Darmtrakt von Allesfressern, wie dem Dachs oder eben dem Wildschwein. Dort legen die Weibchen tausende Larven in den Lymphbahnen ab, die mit dem Blut an alle Muskeln wandern. Hier verkapseln sich die Larven und verkalken. Das sorgt beim Menschen für schmerzhafte Entzündungen im ganzen Körper, die sogar zum Tod führen können, wenn beispielsweise der Herzmuskel betroffen ist.
Wird Fleisch mit verkapselten Trichinenlarven von Mensch oder Tier gegessen, beginnt der Zyklus erneut. Dabei bleiben die verkapselten Larvenim Muskelfleisch jahrelang infektiös.
Wegen der möglichen Folgen einer Infektion ist in Deutschland seit 1877 eine Trichinenschau zwingend vorgeschrieben. Heute findet man sie in § 1 Abs. 2 Fleischhygienegesetz. Die Nichtbeachtung des Untersuchungsgebots ist eine Straftat. Bestraft wird man nicht nur, wenn man nicht untersuchtes Fleisch in den Verkehr bringt. Bereits die Zubereitung für den Genuss durch Menschen ist mit Strafe bedroht. Damit darf man auf die Untersuchung nicht einmal dann verzichten, wenn das Fleisch nur für den eigenen Verzehr gedacht ist.
Mehr Informationen zum Thema Trichinen:
Trichinen sind dünne Rundwürmer von bis zu 4 mm Länge. Die geschlechtsreifen Würmer leben im Darmtrakt von Allesfressern, wie dem Dachs oder eben dem Wildschwein. Dort legen die Weibchen tausende Larven in den Lymphbahnen ab, die mit dem Blut an alle Muskeln wandern. Hier verkapseln sich die Larven und verkalken. Das sorgt beim Menschen für schmerzhafte Entzündungen im ganzen Körper, die sogar zum Tod führen können, wenn beispielsweise der Herzmuskel betroffen ist.
Wird Fleisch mit verkapselten Trichinenlarven von Mensch oder Tier gegessen, beginnt der Zyklus erneut. Dabei bleiben die verkapselten Larvenim Muskelfleisch jahrelang infektiös.
Wegen der möglichen Folgen einer Infektion ist in Deutschland seit 1877 eine Trichinenschau zwingend vorgeschrieben. Heute findet man sie in § 1 Abs. 2 Fleischhygienegesetz. Die Nichtbeachtung des Untersuchungsgebots ist eine Straftat. Bestraft wird man nicht nur, wenn man nicht untersuchtes Fleisch in den Verkehr bringt. Bereits die Zubereitung für den Genuss durch Menschen ist mit Strafe bedroht. Damit darf man auf die Untersuchung nicht einmal dann verzichten, wenn das Fleisch nur für den eigenen Verzehr gedacht ist.
Mehr Informationen zum Thema Trichinen:
- Umfassende Informationen und Fallzahlen vom Bundesamt für Risikobewertung
- Weitere Informationen zur Trichinose beim Robert-Koch-Institut



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