"Jagd ist angewandter Naturschutz". Diese Formel wird oft bemüht, selten verstanden und bisweilen in Abrede gestellt. Im Rahmen seiner Aktionen zum Jahr der Artenvielfalt verweist der Deutsche Jagdschutzverband nun exemplarisch auf das Projekt "Schaffung von Lebensraum durch Jäger in Rheinland-Pfalz". Bei dem seit 1980 laufenden Projekt werden Grundstücke erworben, um Rückzugsräume für frei lebende Tiere und Pflanzen zu erhalten sowie Lebensräume zu schaffen und zu vernetzen. Die Grundstücke bleiben je nach Ausgangslage der natürlichen Sukzession überlassen oder werden durch die Bepflanzung mit standortgerechten Bäumen und Sträuchern zu wertvollen ökologischen Trittsteinen und Vernetzungselemente umgewandelt. Hier wird schön und eindrucksvoll sichtbar, was Jagd und Jäger in Deutschland für Natur und Umwelt leisten:
- 500.000 Bäume und Sträucher wurden gepflanzt; hinzu kommen Samen für Wildblumen und Krautpflanzen
- Bis heute wurden 600.000 Quadratmeter Land gekauft und zu biologisch wertvollen Grundstücken umgewandelt.
- Für den Kauf wurden über 300.000 EUR aufgebracht, die nahezu vollständig aus eigenen Mitteln herrühren.
- Neben den zentralen Bemühungen durch den Landesjagdverband Rheinland-Pfalz wenden die rheinland-pfälzischen Jäger im Schnitt jährlich 1000 EUR pro Revier für Verbesserungsmaßnahmen auf.
- Nicht eingerechnet sind die vielen Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit, die mit all' dem verbunden sind.



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