Montag, 26. Oktober 2009
Sonntag, 25. Oktober 2009
Die erste Drückjagd 2009
Treib- und Drückjagden sind immer etwas besonderes. Die Stimmung, die Spannung, der Austausch mit anderen Jägern und gemütliches Beisammensein sind durch nichts zu erset.zen und sonst auf der Jagd in der Form nicht zu finden. Zudem finden die Jagden nur in einem begrenztem Zeitraum innerhalb des Jahres statt. Für mich war es gestern seit langem wieder soweit. Eingeladen war ich - wie sollte es anders sein - im Hunsrück, in einem schönen, ruhigen Revier, das in seiner landschaftlichen Charakteristik typisch für diesen Landstrich ist: Sanfte Hügel, auf deren Höhen man den Blick bisweilen kilometerweit schweifen lassen kann und trotzdem auf charmante Art und Weise rau und unnahbar.
Der letztere Eindruck liegt natürlich auch am Wetter, denn die Sonne schaffte es nur für kurze Augenblicke, durch den grauen Schleier dichter Wolken ihre Anwesenheit zu verraten. Umso schöner und herzlicher war die Atmosphäre. Ein guter Kaffee bei Ankunft musste den zu Hause nicht mehr geschafften ersetzen. Sowohl die Müdigkeit im Kopf, als auch die Kälte wich aus den Gliedern, während sich nach und nach der Sammelplatz füllte. Schon die vorfahrenden Autos ließen erahnen, wie unterschiedlich die Besetzung der Schützenreihen auch dieses Mal sein würde. Der Anblick ihrer Besitzer bestätigte diese Vermutung. Vom urigen Waldschrat bis zum nobel ausgestatteten Geschäftsmann, vom jungen Wilden bis zum ruhigen Erfahrenen war alles vertreten. Dabei bleib es aber eine noch übersichtliche Gruppe, was ich prinzipiell immer sehr schätze. Gleich zu Beginn wurden ohne Ausnahme die Jagdscheine kontrolliert und fünf Euro für die Hundeführer eingesammelt - eine prima Maßnahme, wie ich finde. Es folgte das übliche Prozedere. Begrüßung, Einweisung, Aufteilung, Anblasen. Einzig die vielen ungeöffneten Waffen störten mich. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass sich diese Unart immer weiter verbreitet. Für mich ist das völlig unverständlich. Eigentlich müsste man die Leuten auch unmißverständlich darauf hinweisen, aber irgendwie fehlt mir doch jedesmal die Lust, am frühen Morgen schon als pedantische Nervensäge aufzutreten. Zumal, wenn man die betreffenden Mitjäger vor zehn Minuten das erste Mal gesehen hat.
Anschließend wurden wir fast wie früher auf Wagen ins Revier gefahren. Einzig die Zugtiere hatten mehr als je eine Pferdestärke. Trotzdem hatte das Ganze etwas romantisches. Jedenfalls war es schöner, als das Fahren in der sonst gewohnten Blechkolonne.
Geplant waren an diesem Tag zwei Treiben von je anderthalb Stunden. An meinem ersten Stand offenbarte sich dann das Problem bei frühen Jagden: Ich war am Waldrand an einem Weg abgestellt. Die weitestgehend noch grünen Eichen und Weiden machten es einem unmöglich, einen Blick in den Bestand zu werfen. Und weil ein kräftiger Wind über die Hunsrückhöhen blies, der das Laub zum Rauschen brachte, war es auch unmöglich, anwechselndes Wild zu vernehmen. So stand ich da und hörte lange Zeit nichts - weder Hund, noch Wild, noch Treiber. Nur der rauschende Blätterwald und auf dem Boden aufschlagende Eicheln übertönten die Stille. Nun wusste ich ja, dass das Treiben auf mich zu läuft. Trotzdem lösen solche Situationen bei mir immer ein gewisses Unbehagen aus, denn ich fürchte stets, etwas zu verpassen. Einige Zeit stand ich da recht dröge und ließ meinen Blick beständig von links nach rechts pendeln. Ich sinnierte gerade über die in unserem Revier noch zu planende Jagd, als plötzlich die ersten Schüsse fielen. Zwar fielen diese ganz in meiner Nähe. Trotzdem hatte ich mein Gewehr unnötig hektisch von der Schulter genommen. Bei mir blieb es ruhig - bis auf den Wind. Aber da war sie wieder, die Aufregung wenn Schüsse fallen und Hunde laut geben. Als das Treiben dann schlussendlich auf mich zu kam, preschten ein Hase und ein Schmalreh aus dem Bestand. Das war es auch leider, was ich an Wild zu sehen bekam.
Machte aber nix. Denn zum einen hatte ich schön gestanden, zum anderen wurden wir mit einer leckeren Gulaschsuppe empfangen und zu guter letzt waren vier prima Sauen und ein Kitz sauber zur Strecke gekommen. Ärgerlich war nur einmal mehr das komische Verhalten so mancher Zeitgenossen. Während die Korona lustig die Gulaschsuppe mampfte, stand der Jungjäger des Reviers allein auf weiter Flur beim Versorgen des Wildes. Von den Schützen keine Spur. Ich habe mich dann kurzerhand dazu entschlossen, ihm zu helfen. Nicht, weil ich so ein herzensguter Junge bin, sondern aus persönlicher Verbundenheit. Schließlich bin ich mit besagtem Jungjäger befreundet und jagdlich ausgebildet habe ich ihn obendrein. Dass sich nun die Schützen nicht selber um das Aufbrechen gekümmert haben, ist nun schon ärgerlich genug. Dass sich dann aber wie programmiert einige dazu bemüßigt fühlen, alles besser zu wissen, ohne sich aber an der Arbeit zu beteiligen, nervt wirklich extrem. Ein Paar helfende Hände gesellten sich dann aber doch noch dazu und so war alles im Handumdrehen erledigt.
Der Nachmittag hielt jagdlich leider nichts mehr bereit. Mein Stand war vielversprechend, aber außer ein wenig Rehwild in der Ferne kam mir nichts in Anblick. Auch sonst fiel kein Schuss mehr.
Nach dem Streckelegen räumten wir noch ein wenig auf, um dann zum gemeinsamen Schüsseltreiben zu fahren. Ein echtes Highlight. Auf dem Hof eines Mitjägers drehte sich schon seit Stunden ein ganzes Wildschwein am Spieß. Getränke in reicher Auswahl und Unmengen leckerer Salate rundeten das gemütliche Beisammensein ab. Die Sau war enorm lecker und aufgrund der netten Gesellschaft kam ich nicht umhin, zwei Einladungen für unsere Jagd in einigen Wochen auszusprechen. So könnte das immer sein!
Leider Gottes musste ich fahren - gerne wäre ich noch ein bisschen versackt. Ich bin mir aber sicher, der Rest der jagenden Gesellschaft hat mich gut vertreten.
Und so ist das manchmal: Ich habe wenig gesehen und nichts geschossen. Und trotzdem habe ich viel erlebt und hatte einen schönen Jagdtag. Die nächsten Jagden können also kommen.
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Der letztere Eindruck liegt natürlich auch am Wetter, denn die Sonne schaffte es nur für kurze Augenblicke, durch den grauen Schleier dichter Wolken ihre Anwesenheit zu verraten. Umso schöner und herzlicher war die Atmosphäre. Ein guter Kaffee bei Ankunft musste den zu Hause nicht mehr geschafften ersetzen. Sowohl die Müdigkeit im Kopf, als auch die Kälte wich aus den Gliedern, während sich nach und nach der Sammelplatz füllte. Schon die vorfahrenden Autos ließen erahnen, wie unterschiedlich die Besetzung der Schützenreihen auch dieses Mal sein würde. Der Anblick ihrer Besitzer bestätigte diese Vermutung. Vom urigen Waldschrat bis zum nobel ausgestatteten Geschäftsmann, vom jungen Wilden bis zum ruhigen Erfahrenen war alles vertreten. Dabei bleib es aber eine noch übersichtliche Gruppe, was ich prinzipiell immer sehr schätze. Gleich zu Beginn wurden ohne Ausnahme die Jagdscheine kontrolliert und fünf Euro für die Hundeführer eingesammelt - eine prima Maßnahme, wie ich finde. Es folgte das übliche Prozedere. Begrüßung, Einweisung, Aufteilung, Anblasen. Einzig die vielen ungeöffneten Waffen störten mich. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass sich diese Unart immer weiter verbreitet. Für mich ist das völlig unverständlich. Eigentlich müsste man die Leuten auch unmißverständlich darauf hinweisen, aber irgendwie fehlt mir doch jedesmal die Lust, am frühen Morgen schon als pedantische Nervensäge aufzutreten. Zumal, wenn man die betreffenden Mitjäger vor zehn Minuten das erste Mal gesehen hat.
Anschließend wurden wir fast wie früher auf Wagen ins Revier gefahren. Einzig die Zugtiere hatten mehr als je eine Pferdestärke. Trotzdem hatte das Ganze etwas romantisches. Jedenfalls war es schöner, als das Fahren in der sonst gewohnten Blechkolonne.
Geplant waren an diesem Tag zwei Treiben von je anderthalb Stunden. An meinem ersten Stand offenbarte sich dann das Problem bei frühen Jagden: Ich war am Waldrand an einem Weg abgestellt. Die weitestgehend noch grünen Eichen und Weiden machten es einem unmöglich, einen Blick in den Bestand zu werfen. Und weil ein kräftiger Wind über die Hunsrückhöhen blies, der das Laub zum Rauschen brachte, war es auch unmöglich, anwechselndes Wild zu vernehmen. So stand ich da und hörte lange Zeit nichts - weder Hund, noch Wild, noch Treiber. Nur der rauschende Blätterwald und auf dem Boden aufschlagende Eicheln übertönten die Stille. Nun wusste ich ja, dass das Treiben auf mich zu läuft. Trotzdem lösen solche Situationen bei mir immer ein gewisses Unbehagen aus, denn ich fürchte stets, etwas zu verpassen. Einige Zeit stand ich da recht dröge und ließ meinen Blick beständig von links nach rechts pendeln. Ich sinnierte gerade über die in unserem Revier noch zu planende Jagd, als plötzlich die ersten Schüsse fielen. Zwar fielen diese ganz in meiner Nähe. Trotzdem hatte ich mein Gewehr unnötig hektisch von der Schulter genommen. Bei mir blieb es ruhig - bis auf den Wind. Aber da war sie wieder, die Aufregung wenn Schüsse fallen und Hunde laut geben. Als das Treiben dann schlussendlich auf mich zu kam, preschten ein Hase und ein Schmalreh aus dem Bestand. Das war es auch leider, was ich an Wild zu sehen bekam.
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Machte aber nix. Denn zum einen hatte ich schön gestanden, zum anderen wurden wir mit einer leckeren Gulaschsuppe empfangen und zu guter letzt waren vier prima Sauen und ein Kitz sauber zur Strecke gekommen. Ärgerlich war nur einmal mehr das komische Verhalten so mancher Zeitgenossen. Während die Korona lustig die Gulaschsuppe mampfte, stand der Jungjäger des Reviers allein auf weiter Flur beim Versorgen des Wildes. Von den Schützen keine Spur. Ich habe mich dann kurzerhand dazu entschlossen, ihm zu helfen. Nicht, weil ich so ein herzensguter Junge bin, sondern aus persönlicher Verbundenheit. Schließlich bin ich mit besagtem Jungjäger befreundet und jagdlich ausgebildet habe ich ihn obendrein. Dass sich nun die Schützen nicht selber um das Aufbrechen gekümmert haben, ist nun schon ärgerlich genug. Dass sich dann aber wie programmiert einige dazu bemüßigt fühlen, alles besser zu wissen, ohne sich aber an der Arbeit zu beteiligen, nervt wirklich extrem. Ein Paar helfende Hände gesellten sich dann aber doch noch dazu und so war alles im Handumdrehen erledigt.
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Der Nachmittag hielt jagdlich leider nichts mehr bereit. Mein Stand war vielversprechend, aber außer ein wenig Rehwild in der Ferne kam mir nichts in Anblick. Auch sonst fiel kein Schuss mehr.
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Nach dem Streckelegen räumten wir noch ein wenig auf, um dann zum gemeinsamen Schüsseltreiben zu fahren. Ein echtes Highlight. Auf dem Hof eines Mitjägers drehte sich schon seit Stunden ein ganzes Wildschwein am Spieß. Getränke in reicher Auswahl und Unmengen leckerer Salate rundeten das gemütliche Beisammensein ab. Die Sau war enorm lecker und aufgrund der netten Gesellschaft kam ich nicht umhin, zwei Einladungen für unsere Jagd in einigen Wochen auszusprechen. So könnte das immer sein!
Leider Gottes musste ich fahren - gerne wäre ich noch ein bisschen versackt. Ich bin mir aber sicher, der Rest der jagenden Gesellschaft hat mich gut vertreten.
Und so ist das manchmal: Ich habe wenig gesehen und nichts geschossen. Und trotzdem habe ich viel erlebt und hatte einen schönen Jagdtag. Die nächsten Jagden können also kommen.
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Freitag, 23. Oktober 2009
Schießnachweis in Mecklenburg-Vorpommern gestoppt
In Mecklenburg-Vorpommern wird es vorerst keinen Schießnachweis für Jäger geben. Das Oberverwaltungsgericht Greifswald hat nach Pressemeldungen die zugrunde liegende Verordnung für nichtig erklärt. Der ausschlaggebende Punkt für diese Entscheidung dürften aber eher formale Aspekte gewesen sein: Der Schiessnachweis knüpft an die subjektive Leistungsfähigkeit des Jägers an und wurde durch das in Mecklenburg-Vorpommern zuständige Ministerium mittels Verordnung vorgeschrieben. Dies ist aber mangels entsprechender gesetzlicher Regelung nur für objektive Einschränkungen möglich. Dem Schiessnachweis fehlt die notwendige Ermächtigungsgrundlage.
Auf den ersten Blick scheinen die nächsten Schritte faktisch vorgegeben: Man wird wohl über den Landtag die notwendige Ermächtigungsgrundlage schaffen. Auf den zweiten Blick könnte die Entscheidung aber richtungsweisender sein, als von vielen gedacht. Höchst interessant ist die scheinbar (das Urteil selbst ist bisher noch nicht zu lesen) genau vorgenomme Abgrenzung des Gerichts zwischen objektiven und subjektiven Einschränkungen. Seit der Föderalismusreform ist die Gesetzgebungskompetenz auf dem Gebiet des Jagdrechts wieder den Ländern zugefallen - mit Ausnahme des Rechts der Jagdscheine. Dies soll gewährleisten, dass ein in Schleswig-Holstein abgelegter Jagdschein auch in Bayern gilt. Mithin geht es darum, dass den Ländern das Aufstellen weiterer Hürden für den Jäger hinsichtlich seiner Person nicht möglich sein soll. Nach dieser Sichtweise könnte auch der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern nicht einfach eine entsprechende Regelung schaffen. Hierzu wäre dann ein Bundesgesetz notwendig. Ob dieses jedoch zustande kommt...
Man kann lange über Sinn und Unsinn des Schiessnachweises diskutieren. Ich persönlich bin gegen ihn, weil er in meinen Augen keinen wirklichen Nutzen mit sich bringt. Fakt ist: Das Thema wird uns weiter beschäftigen.
Auf den ersten Blick scheinen die nächsten Schritte faktisch vorgegeben: Man wird wohl über den Landtag die notwendige Ermächtigungsgrundlage schaffen. Auf den zweiten Blick könnte die Entscheidung aber richtungsweisender sein, als von vielen gedacht. Höchst interessant ist die scheinbar (das Urteil selbst ist bisher noch nicht zu lesen) genau vorgenomme Abgrenzung des Gerichts zwischen objektiven und subjektiven Einschränkungen. Seit der Föderalismusreform ist die Gesetzgebungskompetenz auf dem Gebiet des Jagdrechts wieder den Ländern zugefallen - mit Ausnahme des Rechts der Jagdscheine. Dies soll gewährleisten, dass ein in Schleswig-Holstein abgelegter Jagdschein auch in Bayern gilt. Mithin geht es darum, dass den Ländern das Aufstellen weiterer Hürden für den Jäger hinsichtlich seiner Person nicht möglich sein soll. Nach dieser Sichtweise könnte auch der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern nicht einfach eine entsprechende Regelung schaffen. Hierzu wäre dann ein Bundesgesetz notwendig. Ob dieses jedoch zustande kommt...
Man kann lange über Sinn und Unsinn des Schiessnachweises diskutieren. Ich persönlich bin gegen ihn, weil er in meinen Augen keinen wirklichen Nutzen mit sich bringt. Fakt ist: Das Thema wird uns weiter beschäftigen.
Samstag, 10. Oktober 2009
Was Jäger mit Tierschützern verbindet
Ich schreibe es gleich vorab und in aller Deutlichkeit:
NEIN, ICH HALTE KEINEN TIERSCHÜTZER FÜR EINEN NATIONALSOZIALISTEN!!!
Viele werden sich nun unweigerlich fragen, wie ich überhaupt auf diese absolut wahnwitzige Idee kommen kann. Schliesslich weiß doch jeder, dass der gemeine Tierschützer fernab jeder rechtstendierenden politischen Meinung zu finden ist. Wenn überhaupt kann ja wohl nur davon augegangen werden, dass der deutsche Jäger eine gewisse Affinität zu braunem Gedankengut besitzt.
So jedenfalls wird es uns Jägern seitens der Tierschützer immer wieder unter Berufung auf den "Reichsjägermeister" Göring und das "Nazijagdgesetz" vorgehalten. Spätestens wenn die Sachargumente ausgehen, wird gerne die Nazikeule geschwungen - auch hier wurde das schon versucht.
Eigentlich ist die Argumentationsweise ja auch eine sichere Kiste, um die Jägerschaft in ein schlechtes Licht zu rücken: Der Zusammenhang ist schnell und leicht verständlich hergestellt und Nazis hat völlig zu Recht keiner gerne.
Allerdings hätte wohl nie ein Tierschützer damit gerechnet, dass man womöglich auch den Tierschutz in Deutschland in dieser Richtung kritisch hinterfragen kann. Noch viel ausgeschlossener muss es gescheint haben, dass der Tierschutz dabei in die Nähe braunen Gedankengutes gerückt werden könnte. Was für eine Ironie, wenn es trotzdem passiert:
"Tierschutz und Nationalsozialismus"
Boomerang? Wie man in den Wald hineinruft...? Egal!
Meine Frage an die Welt:
Sind Jäger am Ende doch keine Braunen oder sind wir etwa alle Nazis?
NEIN, ICH HALTE KEINEN TIERSCHÜTZER FÜR EINEN NATIONALSOZIALISTEN!!!
Viele werden sich nun unweigerlich fragen, wie ich überhaupt auf diese absolut wahnwitzige Idee kommen kann. Schliesslich weiß doch jeder, dass der gemeine Tierschützer fernab jeder rechtstendierenden politischen Meinung zu finden ist. Wenn überhaupt kann ja wohl nur davon augegangen werden, dass der deutsche Jäger eine gewisse Affinität zu braunem Gedankengut besitzt.
So jedenfalls wird es uns Jägern seitens der Tierschützer immer wieder unter Berufung auf den "Reichsjägermeister" Göring und das "Nazijagdgesetz" vorgehalten. Spätestens wenn die Sachargumente ausgehen, wird gerne die Nazikeule geschwungen - auch hier wurde das schon versucht.
Eigentlich ist die Argumentationsweise ja auch eine sichere Kiste, um die Jägerschaft in ein schlechtes Licht zu rücken: Der Zusammenhang ist schnell und leicht verständlich hergestellt und Nazis hat völlig zu Recht keiner gerne.
Allerdings hätte wohl nie ein Tierschützer damit gerechnet, dass man womöglich auch den Tierschutz in Deutschland in dieser Richtung kritisch hinterfragen kann. Noch viel ausgeschlossener muss es gescheint haben, dass der Tierschutz dabei in die Nähe braunen Gedankengutes gerückt werden könnte. Was für eine Ironie, wenn es trotzdem passiert:
"Tierschutz und Nationalsozialismus"
Boomerang? Wie man in den Wald hineinruft...? Egal!
Meine Frage an die Welt:
Sind Jäger am Ende doch keine Braunen oder sind wir etwa alle Nazis?







