Dienstag, 24. März 2009

Winnenden, das Waffengesetz, der Spiegel und ein Innensenator

Die ersten politischen Augenblicke nach dem Amoklauf von Winnenden verliefen hinsichtlich der Diskussionen um das Waffenrecht relativ ruhig. Anfänglich hatte ich die Hoffnung, dass diesmal tatsächlich Sachlichkeit vorherrschen würde.

Doch der Schein trügt. Zumindest gewinnt im Moment die Diskussion wieder gewaltig an Fahrt. Mittlerweile haben sich Politiker sämtlicher Coleur zu Wort gemeldet, um mit meist weniger guten oder gar keinen Argumenten Verschärfungen des Waffenrechts zu fordern:

  • Gregor Gysi von der Linkspartei fordert, Waffen in Privathaushalten komplett zu verbieten.
  • Horst Seehofer (CSU) regte im ZDF an, über eine Beschränkung der Waffenzahl für Privatleute nachzudenken.
  • Günther Oettinger (CDU) sprach sich für restriktive Maßnahmen im Waffenrecht aus.
  • Wolfgang Bosbach (CDU) bringt elektronische Sperrelemente der Firma Armatix ins Spiel.
  • Hermann Scheer (SPD) will ebenfalls den privaten Waffenbesitz verboten wissen, obwohl er davon ausgeht, 99,9% der Waffenbesitzer unberechtigt zu treffen.
  • Claudia Roth von den Grünen fordert "Abrüstung und Entwaffnung"
Diese Liste ließe sich noch erweitern. Aber sie reicht schon jetzt um zu zeigen, dass sich quer durch alle Parteien Politiker finden, bei denen die gewohnten Beißreflexe zu Tage treten.

Auf den Schwachsinn solcher Forderungen bin ich schon eingegangen. Sachliche Argumente für eine Verschärfung des Waffenrechts gibt es nicht. Alles andere ist Augenwischerei. Und eigentlich hatte ich mir vorgenommen, es bei diesen Ausführungen zu belassen. Die Erfahrungen der letzten Waffenrechtsverschärfungen haben gezeigt, dass es nichts bringt, bei diesem Thema Argumente gebetsmühlenartig zu wiederholen. Und trotzdem schaffe ich es nicht, die Finger still zu halten.

Schuld daran sind einmal Berlins Innensenator Erhart Körting (SPD), der nun nachhaltig auf den Plan tritt, um den Waffenbesitz der Jäger auf drei Gewehre zu limitieren und zum anderen der Spiegel, der in seiner aktuellen Ausgabe den "lebensgefährlichen Unsinn privater Schusswaffen" auf dem Titel hat. Eines haben sie gemeinsam: Sachlichkeit und Nachvollziehbarkeit geht beiden völlig ab.

Die Forderungen des Berliner Innensenators

Erhart Körting setzt sich im Wesentlichen für drei Punkte ein.
  1. Begrenzung des Waffenbesitzes auf drei Gewehre für Jäger
  2. Verbot von Kurzwaffen für Jäger
  3. Einsatz von Blockiersystemen
Überhaupt scheint erstmal fragwürdig, warum sich der Berliner Innensenator dermaßen auf die Jäger einschiesst. Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Ich sehe auch bei Sportschützen kein Problem beim legalen Waffenbesitz. Fakt ist aber, dass keiner der Amokläufe, mit Jagdwaffen begangen worden ist. Warum also nimmt Körting nun die Jäger ins Visier? Es wird wohl sein Geheimnis bleiben.

Nach echten Gründen darf man wohl ohnehin nicht fragen, wenn man sich die Forderungen genauer anschaut. Ein Mehr an Waffenbesitz diene nur "der Waffenindustrie und dem Waffenfetischismus", sagt Körting. Aha.

Zunächst einmal kann ich nichts schlechtes daran finden, wenn die Waffenindustrie einen Nutzen von zahlreichen Waffenverkäufen hat. Natürlich: Bei der Waffenindustrie denkt man allzu gerne an dubiose Kriegsgewinnler, die mit illegalem Waffenschmuggel den Völkermord in Afrika befeuern. Dass es in der Sache aber um deutsche Traditionsunternehmen geht, die mit einem hohen technologischem Niveau zahlreiche Arbeitsplätze im deutschen Mittelstand bereitstellen, passt wohl nicht in das ideologisierte Weltbild dieser Tage. Hierzu zählen Firmen wie Sauer, Blaser oder Heym, aber auch zahlreiche handwerklich geprägte Familienbetriebe, deren Ruf in etwa so anrüchig ist wie der eines Ministranten. Hinzu kommen noch etliche Ausrüstungsfirmen, wie etwa die Firma Zeiss, deren Zielfernrohre und optischen High-Tech-Produkte weltweit zu den besten auf dem Markt gehören dürften. Was ist an diesen Unternehmen so schlimm, dass deren wirtschaftlicher Erfolg zu missbilligen wäre?

Und dann kommt der Waffenfetischismus. Allein die Verwendung dieses Begriffs belegt, dass der Innensenator die Umlaufbahn sachlicher Diskussion längst verlassen hat. Soll man Forderungen Glauben schenken, die nicht einmal mehr objektiv vorgetragen werden können?

Es mag ja für Herrn Körting unverständlich sein, aber auch wenn man mehr als 3 Gewehre im Schrank hat, manifestiert sich hierhin keine fetische Beziehung zu seinem Handwerkszeug. Es gibt Gewehre für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke in schier unendlichen Modulationen. Es gibt Repetierbüchsen, Selbstladeflinten und Doppelbüchsdrillinge und vieles mehr. Diese gibt es in unzähligen Kalibern, von verschiedensten Herstellern in unzähligen verschiedenen Modellen und Ausführungen. Das jeweilige Gewehr hat dann sets seine Vor- und Nachteile. Manche Gewehre sind Allrounder, mit denen man eine Vielzahl jagdlicher Situationen bestreiten kann. Andere Gewehre sind absolute Spezialisten für einen ganz konkreten Einsatzzweck. Alleine die gesetzlichen Kalibervorgaben einerseits und das Ziel der bestmöglichen Verwertung des geschossenen Wildes andererseits machen eine entsprechende Verfügbarkeit von Handwerkszeug eigentlich unabdingbar. Wenn ich mit einem Kaliber, dass für Wildschweine zugelassen ist, auf einen Hasen schiesse, dann brauche ich mir um die Zubereitung desselben keine Gedanken mehr zu machen. Im Zweifel wird von ihm nichts verwertbares mehr übrig bleiben. Natürlich gibt es Schnittmengen. Wer allerdings glaubt, man sei mit drei Gewehren für jegliche jagdliche Situation adäquat ausgestattet, der irrt gewaltig. Im übrigen ist von vorneherein nicht erkennbar, warum der Besitz von drei Gewehren weniger gefährlich für die Allgemeinheit sein soll, als der Besitz von einem Gewehr. Mehr als drei Gewehre kann man ohnehin nicht tragen, geschweige denn einsetzen. Warum sollte man dann aber überhaupt den Besitz von Langwaffen der Menge nach einschränken? Daher kann ich auch nichts verwerfliches daran finden, wenn sich Jäger oder Sportschützen ausgiebig mit dem Thema befassen. Auch wenn Gewehre in erster Linie nüchternes Handwerkszeug und Sportgerät sind: Es ist doch nicht mehr als normal, wenn man den Wunsch entwickelt, sich ein zusätzliches Gewehr zuzulegen, auch wenn man es nicht zwingend braucht. Das lässt sich auf jedes Freizeitbeschäftigung übertragen.

Das Herr Körting von jagdlichen Begebenheiten wenig Ahnung hat, zeigt er auch durch sein zu Tage gebrachtes Unverständnis über die Notwendigkeit für Jäger, Kurzwaffen (Revolver/Pistolen) zu besitzen. Ohnehin ist deren Besitz schon auf zwei reglementiert. Entgegen seiner Aussagen gibt es aber absolut Situationen, in denen der Einsatz einer Kurzwaffe sinnvoll ist. Sei es nun die Nachsuche in einem Dickicht oder der Fangschuss nach einem Wildunfall. Im ersten Fall bietet eine Kurzwaffe die notwendige Bewegungsfreiheit. Im zweiten Fall bietet sie eine wesentlich geringere Umlandgefährdung, was gerade in Strassennähe sehr wichtig sein kann. Zugegebenermaßen können diese Situationen häufig auch ohne Kurzwaffe gemeistert werden. Sinnvoll bleibt deren Einsatz aber dennoch.

Wie wenig durchdacht die Forderungen sind, zeigt sich letztlich an dem Ruf nach Waffenblockiersystemen wie dem der Firma Armatix. Solche Sicherungsinstrumente bringen nur etwas, wenn sie auch angewendet werden. Bei konsequenter Anwendung der Vorschriften liegen die Waffen aber ohnehin im Tresor. Wer seine Waffe nicht vorschriftsmässig in einem Tresor unterbringt, wird sie wohl kaum ordungsgemäß blockieren. Eben kritisierte Herr Körting noch den Profit von Waffenunternehmen, jetzt macht er sich selber dafür stark. Ein Mehr an Sicherheit gewährleisten solche Systeme nicht. Sie erhöhen nur die Kosten für den Waffenbesitzer und den Gewinn der Hersteller solcher Systeme.

Der Artikel im Spiegel

Selten habe ich einen Artikel im Spiegel gelesen, der so unfundiert und widersprüchlich daherkam, wie das Titelthema des Heftes 13/2009.

Dies beginnt schon auf der ersten Seite des Artikels. Dort wird die Frage gestellt: "Wofür brauchte ein Sportschütze wie Tims Vater 15 Waffen?". Die Unsinnigkeit dieser Fragestellung arbeiten die Verfasser indes bereits einige Zeilen vorher heraus: "[...]er hätte auch schon so alles zusammengehabt für eine grauenvolle Tat. Eine Waffe, ein Magazin, 15 Schuss, jederzeit greifbar[...]". Eben, eine Waffe langt völlig. Es ist unerheblich, ob der Vater nun eine, drei, sechzehn oder oder vierzig Schusswaffen besaß.

Wenn der Spiegel nun auf S. 42 fragt, ob es in privater Hand überhaupt Waffen geben muss und ob Schiessen ein Sport sei, den man fördern müsste, dann gibt er sich selbst wenige Absätze später die Antwort: Abgesehen vom Wahlerfolg, um den die Parteien bei Verschärfungen angeblich fürchten würden, gäbe es keinen vernünftigen Grund, dass so viele Waffen in Kleiderschränken herumliegen. Schon die polemische Bezugnahme auf Kleiderschränke (als ob alle Waffen eben dort lägen) macht deutlich, mit welch' vorgefasster Meinung hier zu Werke gegangen wird. Der Inhalt ist dabei keinen Deut besser. Man merkt förmlich, dass man hier noch nicht im Ansatz versucht hat, die Begeisterung für den Schiesssport zu hinterfragen. Anstatt die ideologischen Scheuklappen aufzusetzen, hätte vielleicht ein Selbstversuch erhellende Erkenntnisse gebracht. Man hätte gemerkt, wie schwer es ist ein Ziel höchst exakt auf 100 Meter zu treffen. Man hätte eventuell begriffen, wieviel Können, Technik, Konzentration und Selbstbeherrschung hierfür notwendig ist und dass es mit hirnlosem Ballern nichts zu tun hat. Man hätte ein Gespür dafür entwickeln können, wie anspruchsvoll Tontaubenschiessen ist. Anstattdessen übergeht man das Hobby von Millionen Menschen weltweit, dass sowohl olympische Disziplin als auch zur Begeisterung beim Biathlon beiträgt mit der lapidaren Feststellung, dass es für das Schiessen keinen vernünftigen Grund gibt.

Und so herrscht dann in dem Artikel auch schnell Unverständnis vor, warum die Parteien sich in "Ausreden" flüchten, anstatt das Waffenrecht schneidig zu verschärfen. Obwohl zwar erkannt wird, dass den 10 Millionen legalen Waffen 20 Millionen illegale gegenüberstehen, wird auf diese Problematik überhaupt nicht eingegangen. Was aber soll das Verbot des privaten Waffenbesitzes, wenn danach immer noch 20 Millionen Schusswaffen in Deutschland unterwegs sind? Als leuchtendes Beispiel für gute Waffengesetzgebung wird denn England ins Feld geführt. Auf Zahlen wird dabei verzichtet. Man fragt sich nur aus welchem Grund. Sollten die Spiegelredakteure keine gefunden haben, oder spiegeln die Zahlen einfach nicht das wieder, was man als Ergebnis gerne hätte? Zumindest ersteres kann ich mir nicht vorstellen. Wer die Zahlen nachlesen möchte, findet sie bei ef-online. Prädikat: Sehr lesenswert! Wem dazu die Zeit oder Muse fehlt, der erinnere sich nur an die zahlreichen Morde unter unter Kindern und Jugendlichen vor zwei Jahren auf der Insel. Allein daran sieht man, dass selbst noch so restriktive Waffengesetze keine absolute Sicherheit bieten.

Überhaupt ist es mehr als erstaunlich, wie der Spiegel die deutsche Waffenlobby starkredet und -rechnet. Der Spiegel bezieht sich auf eine Aussage von Joachim Streitberger vom Forum Waffenrecht, der von 5 bis 6 Millionen Wahlberechtigten ausgeht, für die Waffenrechtsfragen bei der Wahlentscheidung eine wichtige Rolle spielen. Hieraus errechnet der Spiegel einen Anteil von zehn Prozent der Wahlberechtigten, die keine Partei vergraulen wolle. Abgesehen davon, dass ich die von Streitberger angeführten Zahlen nicht glauben kann: Wer meint denn bitte ernsthaft, dass jemand seine Wahlentscheidung primär nach Waffenrechtsfragen ausrichtet? Das Weltwirtschaftssystem steht kurz vor dem Kollaps und der Waffenbesitzer macht sein Kreuzchen natürlich nur dort, wo er keine Einschränkungen zu befürchten hat? Eine mehr als gewagte These. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass in irgendeinem Wahlkampf irgendeine Partei mit Zusagen in Bezug auf das Waffenrecht geworben hätte. Das mutet doch erstaunlich an, wenn es doch angeblich um 10 % der Wählerstimmen geht. Weshalb in diesem Rahmen gesondert hervorgehoben wird, dass sich selbst die Linke diesem Einfluss nicht entziehen könne, habe ich bis jetzt noch nicht verstanden. Vielleicht hätte man von den Nachfolgern der SED mehr Tatkraft erwartet, war doch in der DDR der private Waffenbesitz einst so verboten, wie es sich manch einer für morgen wünscht.

Natürlich bekommen auch wir Jäger unser Fett weg. Die Jägerschaft wird als Privatarmee bezeichnet, die mit 350.000 Köpfen größer sei als die Bundeswehr. Sollen mit solchen Feststellungen Ängste vor einem drohenden Bürgerkrieg geschürt werden? Man verzeihe mir bitte die Polemik, aber wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Das Bedrohungspotential, dass von den Jägern ausgeht, dürfte indes eher gering sein. Von der Altersstruktur her gleicht diese "Armee" nämlich eher dem Volkssturm, als der Bundeswehr. Selbst diesen - stets brisanten - Bezug zum Nationalsozialismus musste ich mir nicht ausdenken. Das besorgt der Spiegel selbst, wenn er Unverständnis darüber äussert, dass sich das als friedliche Nation weichzeichnende Deutschland nach preussischem Militarismus und nationalsozialistischem Krieg als Land unter Waffen präsentiert. Dass es für Jäger in der Tat schwierig wird, ihren Aufgaben nachzukommen, wird vom Spiegel ebenfalls lediglich sarkastisch am Beispiel der "armen Sau" dargestellt, die nachts angefahren wurde. Gegenargumente? Fehlanzeige.
Und da, wo es den Jägern an den Kragen geht, da darf natürlich auch der ÖJV nicht fehlen, um in einem Akt von Selbstzerfleischung mit in den Chor einzustimmen. So wird denn Wilhelm Bode zitiert, dass Jäger gerne mit ihren Gewehren im Kofferraum herumfahren, so dass viele Waffen bei Autodiebstählen abhanden kämen. Na klar! Anstatt hier Fakten und Zahlen zu nennen, bleibt alles vage. Ich habe noch nicht einmal in den Medien von einem Fall gehört, in dem bei einem Autodiebstahl Waffen entwendet worde wären. Der Spiegel stellt es so hin, als sei das an der Tagesordnung. Und überhaupt: Will mir ernsthaft jemand weissmachen, dass es für Jäger nichts tolleres gibt, als ihre Waffe spazieren zu fahren? Das ist doch lächerlich...
Die Waffe muss man übrigens seit der letzten Waffenrechtsverschärfung in einem verschlossenen Behältnis transportieren, wenn man nicht auf dem Weg zur Jagd ist. Auf dem Weg zur Jagd darf sie hingegen offen auf dem Rücksitz liegen. Ist das logisch? Ich denke nicht. Aber um Logik geht es ja schon lange nicht mehr.

Erstaunlich ist es insoweit, dass ich überhaupt auf die letzte Waffenrechtsverschärfung aufmerksam mache. Eigentlich dürfte es eine "Verschärfung" gar nicht gegeben haben, so scheint es. Beim Lesen des Artikels könnte nämlich der Eindruck entstehen, dass das deutsche Waffenrecht ein Sündenpfuhl persönlicher Freiheit ohne Reglementierung ist:

  • "So wird die Republik auch nach Winnenden ein Land bleiben, in dem das Kabinett zwar beschließt, dass Jugendliche kein Solarium nutzen dürfen, wegen der Hautkrebsgefahr. In dem Kinder aber jederzeit mit zwölf Jahren in einem Schießsportverein an die Waffe gelassen werden, als sei es nunmal Schicksal, alle paar Jahre mit einem Amoklauf leben zu müssen."
  • "Und damit erst gar nichts passieren kann, hat der Gesetzgeber in anderen Bereichen durchaus strenge Verbote erlassen: etwa bei größeren Nagelscheren im Handgepäck von Flugpassagieren. Nicht aber bei den Waffen. Nicht gegen diese Lobby"
  • "Eine Tat wie die von Winnenden zählt dann zu den Folgen jener Freiheit, die sich die Waffennarren herausnehmen, die Behörden zulassen, die die Waffenlobby verteidigt"
  • "Und es sollte nicht das Ende der Wohltaten sein" (in Bezug auf die letzten Waffenrechtsänderungen)
Wieso kommt der Spiegel dann aber an anderer Stelle zu dem Schluss, dass das Waffenrecht auf dem Papier so aussähe als sei es so scharf, dass es schärfer kaum noch geht?

Nicht nur das unbegrenzte Kaufen und Besitzen von scharfen Waffen bestimmter Personengruppen ist den Autoren dabei ein Dorn im Auge. Auch das "Waffenfreaks" unbegrenzt "Attrappen" kaufen können, erregt die Gemüter. Was nun ist auch noch an dem Besitz von Spielzeugwaffen verwerflich? Ist ein 11jähriger mit einer Plastikkügelchen verschiessenden Softairpistole wirklich ein Waffennarr? Weiß der werte Leser, dass man solche Spielzeuge nach dem Waffengesetz nicht mehr mit sich führen darf? Hat Mal jemand überlegt, wieviel Verstöße gegen das Waffengesetz letzte Fastnacht dadurch wohl begangen wurden? Auch das Führen von Messern mit einer feststehenden Klinge ab 12 cm haben wir in Deutschland schon erfolgreich verboten. Denkt bitte beim nächsten Picknick daran und schaut Euch § 42a WaffG mal genauer an.

Spätestens wenn der Spiegel bemängelt, dass Erben ihre Waffen ohne eigenen Waffenschein (!) besitzen dürfen, kann man die Sachkenntnis hinter diesem Artikel erahnen. Hätten Waffenerben Waffenscheine, gäbe es wohl in der Tat etwas zu bemängeln.

Schlussendlich bleibt dem Spiegel mitunter das Fazit: "Weniger Waffen, weniger Waffenmissbrauch. Die Gleichung funktioniert ganz einfach, nicht nur in England. Sie ist so simpel, dass es schwerfällt dagegen anzuargumentieren".
Eine bestechende Kausalkette, an deren Stichhaltigkeit dann die Autoren selbst nicht festhalten können: "Wo weniger Waffen zugelassen sind, werden auch weniger Menschen erschossen, meistens zumindest". Meistens zumindest??? Danke für das Gespräch.

Und das die Gleichung nicht einmal in England aufgeht, kann man wie gesagt bei ef-online nachlesen.

DJV vs. BJV

Nachdem es erst kürzlich heftig zwischen dem Bayrischen und dem Ökologischen Jagdverband gekracht hatte, scheint sich nun eine neue Posse am deutschen Jagdverbandshimmel abzuzeichnen. Wiederum steht hierbei der Bayrische Jagdverband (BJV) im Zentrum.

Der Konkurrent diesmal ist allerdings der Deutsche Jagschutzverband (DJV). Stein des Anstosses: Der BJV bemängelt die die Kompetenzverteilung zwischen dem Dachverband DJV und den Landesjagdverbänden und die daraus resultierende Mittelverteilung. Der BJV möchte die Landesjagdverbände gestärkt sehen und daher auch weniger Geld an den Dachverband zahlen. Dieses Anliegen stand im Zentrum des bayrischen Landesjägertages 2009.

Soweit, sogut. Mit Sicherheit ist dies ein Anliegen, über das man diskutieren kann. Denn mit der Föderalismusreform ist die Gestaltung des Jagdrechts weitestgehend Ländersache. Insoweit scheint es auch naheliegend, dass in Zukunft mehr die Landesjagdverbände in der Pflicht stehen, Jagdpolitik in Deutschland mitzugestalten. Andererseits steht zu befürchten, dass auch iweiterhin wichtige jagdliche Belange auf europäischer oder bundespolitischer Ebene gestaltet und entschieden werden. Die Pläne der EU sich mit dem Thema Fangjagd zu beschäftigen, das einst geplante Umweltgesetzbuch, anhängige Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und die derzeit höchst brisante Diskussion um die neuerliche Verschärfung des Waffenrechts zeigen dies. Man kann daher nur eindringlich davor warnen, den DJV zugunsten der Landesjagdverbände zu sehr zu schwächen. Wir werden ihn noch brauchen. Denn es ist offensichtlich, was bei einer Diskussion mit 16 Landesfürsten am Ende in wichtigen Fragen passiert.

Insgesamt muss es also um ein ausgewogenes Verhältnis gehen. Einerseits wird ein Großteil jagdpolitischer Fragen in Zukunft nur noch auf Landesebende entschieden. Andererseits besteht wohl auf Bundesebene ein wesentlich gravierenderes Konfliktpotential. Dennoch ist der Ansatz des BJV und seines Präsidenten Prof. Dr. Vocke sicherlich nicht verkehrt, sich um eine sachliche Diskussion sinnvoller Umstrukturierungen zu bemühen. Vocke merkt denn auch folgerichtig an, dass es nicht um eine Abspaltung vom DJV gehe. „Wir wollen lediglich, dass sich der Deutsche Jagdschutzverband auf seine Kernkompetenz, nämlich die Vertretung gegenüber dem Bund und der Europäischen Union, konzentriert“.

Es stellt sich aber ernsthaft die Frage, wie weit es mit dem Bestreben um Sachlichkeit bestellt ist. Vocke untersagte nämlich kurzerhand dem DJV-Präsidenten Jochen Borchert und anderen Offiziellen vom DJV die Teilnahme am bayrischen Landesjägertag. Dass ist mit Sicherheit ein Schritt, der nicht als Lappalie aufgefasst werden kann. Er zeigt aber auch deutlich, dass die Jagdverbände hier einmal mehr in interne Streitigkeiten hineinschlittern. Neben der Problematik von Vereinsmeierei und Verbandskungelei stellt sich die Frage, wie eine sinnvolle Umstrukturierung diskutiert werden soll, wenn man der einen Seite die Türe vor der Nase zuschlägt? Natürlich müssen Gespräche hierüber auch im kleinen Kreis zwischen den Verantwortlichen geführt werden. Dennoch ist es mehr als unglücklich, dem DJV die Möglichkeit zu nehmen, seine Standpunkte an der Basis zu präsentieren. Letztendlich muss diese doch entscheiden, wie es in Zukunft weitergehen soll.

Letztendlich spricht der von Vocke gewählte Weg stark dafür, dass hier jemand ganz gezielt die Muskeln spielen lassen wollte. In meinen Augen ist aber genau das der falsche Weg. Die Jägerschaft hat derzeit an so vielen Fronten zu kämpfen, dass weitere interne Streitigkeiten wirklich das letzte sind, was wir brauchen. Hoffentlich ziehen sich die Beteiligten nicht weiter an verletzten Eitelkeiten hoch und sehen zu, dass sie bald zu konstruktivem Tun zurückfinden. Die Existenz ihrer Ämter ist kein gottverdammter Selbstzweck. Ihre Aufgabe ist es, Jagd und Jäger angemessen zu vertreten und zu stärken. Hoffentlich erinnert man sich daran. Schnell.

Jagdsteuer in Nordrhein-Westfalen wird abgeschafft

In einem weiteren Bundesland hat man sich dazu entschlossen, die Jagdsteuer abzuschaffen. Die Abschaffung der Jagdsteuer in Rheinland-Pfalz scheiterte erst kürzlich, nun zeigt Nordrhein-Westfalen den in meinen Augen richtigen Weg.

Gründe gegen die Jagdsteuer gibt es zahlreiche. Gründe für die Jagdsteuer sucht man hingegen vergeblich, wenn man von der Bereicherung der öffentlichen Kassen einmal absieht. Selbst diese Bereicherung stünde auf wackeligen Füßen, wenn die Jägerschaft ihr freiwilliges Engagement beispielsweise bei der Beseitigung von Fallwild aufgeben würde. Man sieht: Nur durch die freiwilligen Leistungen der Jäger lohnt sich die Erhebung der Jagdsteuer überhaupt. Es ist aber höchst ungerecht, wenn freiwillige Leistungen für die Allgemeinheit zu einer weiteren Belastung durch die Allgemeinheit führen.

In Nordrhein-Westfalen hat man dies nun erkannt. Damit geraten die Bundesländer, die nach wie vor eine Erhebung der Jagdsteuer vorsehen einmal mehr ins Hintertreffen. Es bleibt damit die Hoffnung, dass diesem Beispiel weitere Bundesländer folgen werden.

Mehr zur Jagdsteuer.

Mittwoch, 11. März 2009

Der Amoklauf von Winnenden und die Rufe nach einem schärferen Waffengesetz

Es ist unfassbar tragisch, was sich heute in Winnenden bei Stuttgart abgespielt hat. Bei allem Nachdenken ist es nur schwer zu erfassen, was einen jungen Menschen dazu treibt, bewaffnet ein scheinbar wahlloses Blutbad anzurichten. Noch verzweifelter endet der Versuch, sich in einen Angehörigen zu versetzen, der am Morgen dieses Tages eine geliebte Person zunächst unbedarft verabschiedet hat und dann für immer verliert.

Waffenbesitz in der Schusslinie

Es mag auch dieser emotionalen Lage geschuldet sein, wenn nun in den Medien und in den Weiten des Internets fast reflexartig über soziale Isolation, gewaltverherrlichende Computerspiele und Verschärfungen des Waffenrechts berichtet sowie diskutiert wird. Und doch: Teilweise kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier mit gutklingenden Parolen Kasse gemacht werden soll:

"Entwaffnet die deutsche Wohnzimmerarmee. Sofort und ohne Wenn und Aber!"

"Die Jäger- und Sportschützenlobbys haben ein weitgehendes Waffenverbot bisher verhindert. Und damit Schuld auf sich geladen."

Was soll man von solchen Aussagen halten? Ist das überbordende Emotionalität? Erhofft man sich durch solche plakativen Aussagen eine höhere Auflage? Oder steckt dahinter politisches Kalkül? Das sind bislang nur die ersten Reaktionen dieser Art und man kann sich sicher sein, dass weitere in den kommenden Tagen folgen werden.

Dabei haben die Autoren doch recht, oder etwa nicht? Die Ursachenkette ist schnell dahergezaubert: Da wo es keine Waffen gibt, kann niemand Amok laufen. Da wo keiner Amok läuft, gibt es keine Toten. Verbietet die Waffen und so etwas passiert nicht mehr. Und überhaupt weiß doch spätestens seit Michael Moore's "Bowling for Columbine" auch der letzte Pseudointelektuelle, dass Waffen etwas von Grund auf Böses sind und nur verschrobene, gefährliche Menschen Spaß am Schießen haben können. Erklären Sie das Mal Magdalena Neuner oder Kati Wilhelm... Ausserdem ist es wie mit allem im Leben: Wenn es denn so einfach wäre.

Um sich der Thematik sachlich zu nähern, sollte man zunächst ein paar Zahlen nüchtern zur Kenntnis nehmen.

Zahlen und Fakten zu Straftaten und Waffenbesitz

Nach Zahlen aus den Jahren 1993-1997 sind Schusswaffen nur bei 0,00015% aller in Deutschland begangenen Straftaten nach dem StGB beteiligt. Wiederum nur 4% davon stammen aus legalem Waffenbesitz. 96 % aller Straftaten, bei denen Waffen verwendet werden, werden demnach illegal besessen. Selbst diese Zahlen relativieren sich in ihrer Tragweite noch weiter wenn man bedenkt, dass es sich bei diesen Straftaten bei weitem nicht in jedem Fall um eine Tötung oder Verletzung des Opfers gehandelt hat. Auch "bloße" Bedrohungen werden erfasst. Im Jahr 1999 wurden beispielsweise nur 14 % der begangenen Tötungsdelikte überhaupt mit Schusswaffen begangen. Und nur bei 0,7 % der Tötungsdelikte stammte die Waffe aus legalem Waffenbesitz.

Diese Zahlen verdeutlichen eins relativ schnell: Der legale Waffenbesitz in Deutschland ist nicht das eigentliche Problem. Wenn überhaupt, stellen illegale Waffen das maßgebliche Gefährdungspotential dar.

Dies kommt natürlich auch nicht von ungefähr. Wir haben in Deutschland bereits jetzt eines der restriktivsten Waffengesetze der Welt. Eine scharfe Waffe darf nur erwerben und besitzen, wer dafür ein entsprechendes Bedürfnis nachweisen kann, entsprechend geprüft und zuverlässig ist. Selbst dann unterliegt man weiteren Restriktionen: Vollautomatische Waffen wie zum Beispiel Maschinen- oder Sturmgewehre dürfen ebenso nicht besessen werden, wie Nachtsichtzielgeräte oder mit der Waffe verbundene Leuchtmittel. Und natürlich sind auch die Aufbewahrungsvorschriften bis ins letzte Detail ausgearbeitet. Allein diese hätten den Amoklauf von heute verhindern müssen, was den Ruf nach weiteren Verschärfungen einmal mehr wenig plausibel macht.

Sind weitere Einschränkungen notwendig oder sinnvoll?

Nun gut. Doch ist nicht jedes Opfer eines zuviel? Natürlich ist es das. Die Frage muss doch aber sein, ob es wirklich wirksame Möglichkeiten gibt, uns die hundertprozentige Sicherheit zu geben, nach der wir suchen. Natürlich kann man weitere Einschränkungen des legalen Waffenbesitzes fordern. Gerne ins Feld geführt wird die behördliche Einlagerung und Ausgabe der Waffen oder die zahlenmäßige Begrenzung der Waffen, die besessen werden darf. Doch ist das sinnvoll?

Am Beispiel des Erfurter Amoklaufs lässt sich zeigen, dass es das nicht ist. Robert Steinhäuser besaß seine Tatwaffen legal. Am Morgen des Attentats hätte er zu der Behörde gehen können, um sich seine Waffen berechtigterweise aushändigen zu lassen. Die Analysen der bisherigen Attentate ergaben in der Regel, dass die Täter gezielt und geplant vorgingen. Man kann also nicht davon sprechen, dass der Gang zur Waffenausgabe eine etwaige Affekttat verhindert hätte. Wo liegt dann aber der Nutzen einer solchen Maßnahme, die in der Praxis kaum zu bewältigende Probleme bereitet. Als Jäger ist man teilweise bis spät in die Nacht und am Wochenende unterwegs. Wo soll ich meine Waffe dann abgeben? Oftmals wird man mitten der Nacht zu einem Wildunfall gerufen. Wo bekomme ich dann meine Waffe her? Gleiches gilt für Situationen, in denen ich sonst spontan auf die Jagd muss oder einfach nur will. Wo ist ausreichend Platz, um eine Vielzahl Waffen entsprechend einzulagern. Wie kann der Ablauf organisiert werden, ohne ein schlichtweg nicht praktikables Bürokratiemonster zu entwickeln. Wer stellt und bezahlt die notwendigen Beamten. Es muss doch erlaubt sein zu fragen, ob eine solche Maßnahme auch nur annähernd im Verhältnis zu einer Beteiligung der legalen Waffen an 0,7% aller Tötungsdelikte steht. Zudem bringt auch eine zahlenmäßige Beschränkung der Waffen nichts, denn mehr als zwei oder drei Waffen, kann man ohnehin kaum transportieren - erst recht nicht unauffällig.

Selbst diese 0,7% der Tötungsdelikte werden am Ende nur wegen behördlich weggesperrter Waffen nicht automatisch verhindert: Plant der Täter seine Tat im voraus, dann holt er der die zuvor eingelagerte Waffe bei der Behörde ab. Geschieht sie spontan, wie es beispielsweise häufig bei Beziehungstaten der Fall ist, dann wird er im Zweifel auf andere Mittel ausweichen. Bei dem schrecklichen Vorfall in Belgien, bei dem ein Mann drei Menschen tötete und mehrere verletzte, benutzte er ein Messer. Selbst hiergegen trifft unser Waffengesetz schon Vorkehrungen, in dem es das Führen von Messern ab einer Klingenlänge von 12 cm untersagt. Haben Sie daran schon einmal gedacht, als Sie das letzte Mal ein Messer gekauft haben oder aber zum Picknick oder Grillen unterwegs waren? Kann man ernsthaft glauben, dass solche Regeln unser Leben sicherer machen?

Tragischerweise haben die gerade im Hinblick auf das Attentat von Erfurt erfolgten Verschärfungen des Waffenrechts den heutigen Amoklauf nicht verhindert. Um so mehr ist es paradox, dass die jetzt geforderten Sanktionen ihrerseits die Tat von Erfurt nicht ausgeschlossen hätten.

Und jetzt...?

Ohnehin liegt der Hase doch ganz anderer Stelle im Pfeffer. Man muss sich doch fragen, wie und warum ein junger Mensch überhaupt einen solchen Entschluss fast und in die Tat umsetzt. Verschärfungen des Waffenrechts bekämpfen damit wie so oft nur Symptome, nicht aber Ursachen. Sie haben aber einen Vorteil: Sie sind populistisch wirksam und kosten nichts, während sich die eigentlich notwendige Kompensation der gesellschaftlichen Ursachen langsam und im Stillen vollziehen würde, zudem unter dem Einsatz erheblicher finanzieller Mittel.

Ich hoffe nur, dass sich mit dem Abklingen der Emotionalität auf breiter Front die Frage gestellt wird, was wir wollen: Ursachenbekämpfung, oder trügerische Sicherheit?

Allein mir fehlt der Glaube...


Dienstag, 10. März 2009

Roger Moore und die Jagd - James Bond 007 auf geistigen Abwegen

Einerseits gibt es prominente Jäger, andererseits gibt es natürlich auch Promis, die die Jagd ablehnen. Hierbei hilft auch der Prominentenstatus nicht darüber hinweg, dass man sich wie bei jedem anderen Jagdgegner fragt, wie durchdacht und moralisch konsequent die jagdfeindliche Gesinnung letztendlich ist.

Roger Moore, der als Darsteller von James Bond berühmt geworden ist, hat jetzt bei gala.de bekannt, "absolut gegen jegliche Art von Jagdsport" zu sein, sowie die Jagd und das Schiessen zu verabscheuen. Er bergündet dies mit mit dem frühkindlichen Erlebnis, einen Vogel getötet zu haben.

Im Gegensatz zu vielen Tierschützern und Jagdgegnern kommen die meisten Jäger nicht auf die Idee, denselben ihre Lebensweise und Weltanschauung aufzudrängen. Daher soll auch 007 ruhig denken was er will.

Es stellt sich allerdings die Frage, wie reflektiert seine Haltung eigentlich ist. Denn offensichtlich hat er keine Probleme damit Froschschenkel, "pork pie" oder Roastbeef zu essen.

Konsequent sieht jedenfalls anders aus. Vielleicht sollte er sich auf seine alten Tage doch noch mit der Frage auseinandersetzen, warum es gute Günde für die Jagd gibt.


Montag, 9. März 2009

Bilder von Wildschweinen

So, hier sind sie, die versprochenen Bilder vom Schwarzwild. Neben einem stärkeren Keiler konnte ich auch Bachen und Frischlinge fotografieren - leider sind nicht alle Bilder etwas geworden und so stelle ich nur die gelungenen hier ein. Zwei Videos gibt es auch!

Viel Spaß


Von Wildschweine


Von Wildschweine


Von Wildschweine




Von Wildschweine


Von Wildschweine


Von Wildschweine


Von Wildschweine





Dienstag, 3. März 2009

Bilder: Rotwild

Nun, ich bin nicht Heinz Sielmann und Wild zu fotografieren ist doch ziemlich schwierig. Denn erstens braucht man verdammt viel Brennweite und zweitens kommt das Wild oft erst spät, wenn das Licht nicht mehr ausreichtwird. Und ausserdem hat man auf dem Hochsitz eigentlich anderes zu tun, als mit der Kamera herumzufuchteln. Schlussendlich bin ich auch noch nicht allzu lange im Besitz einer Kamera, die erfolgreiche "Wildlife"-Fotografie auch nur annähernd erlaubt.

Bis es also echte Fotos aus der freien Wildbahn hier gibt, müsst Ihr Euch noch ein wenig gedulden - aber sie kommen, versprochen.

Umso mehr ist es erfreulich, dass es auch anderweitige Möglichkeiten gibt, heimisches Wild vor die Linse zu bekommen. Namentlich Wildtierparks sind dafür eine hervorragende Option. Diese habe ich jetzt ergriffen und war Mal wieder zu Besuch im Wildtierfreigehege Wildenburg bei Kempfeld. Ohnehin gehe ich dort gerne hin, um unser Wild bei bestem Licht und in aller Ruhe zu den verschiedensten Jahreszeiten sehen zu können.

Bis es also echte Wildtierfotos gibt, muss ich die Zeit mit Bildern von Rotwild aus dem Gehege überbrücken, die hoffentlich nicht weniger eindrucksvoll sind. Ich hoffe, sie gefallen.

Ach ja: Bilder von Wildschweinen und Videos folgen in Kürze...

Ein Hirsch


Ein Kalb - so heisst der Nachwuchs


Erstaunlich, dass die Hirsche immer noch ihr Geweih aufhaben...


...normalerweise werfen sie es in dieser Jahreszeit ab....


...doch vielleicht verschiebt sich dieser Zeitpunkt wegen der Gatterhaltung.


Kahlwild nennt man die weiblichen Tiere insgesamt.


Imposantes Wild


Je nach Altersklasse spricht man beim Kahlwild von Alt- oder Schmaltier


Hirschportrait





Ein ungerader Zwölfender


Försteralbtraum ;-)


...in Aktion





Neugieriger Nachwuchs