Manche Dinge machen einen schier sprachlos. Das kann ein ein Jagdunfall sein. Oder aber die Reaktionen hierauf.
Einmal mehr im Zentrum des Irrsinns: Jagdgegner. Ort des Geschehens: Ein Veganer-Forum im Internet. Im folgenden nur die Highlights aus der dortigen Diskussion:
Einmal mehr im Zentrum des Irrsinns: Jagdgegner. Ort des Geschehens: Ein Veganer-Forum im Internet. Im folgenden nur die Highlights aus der dortigen Diskussion:
- "Fängt dieses Jahr früh an. Wird eine gute Strecke."
- "Hurra! Sie dezimieren sich gegenseitig"
- "So wie es sich liest, wurde es von der Hand Gottes gelenkt. Danke Gott, weiter so"
- "Schade nur, dass er auf der Stelle tot war und sich nicht noch eine Weile mit den Verletzungen gequält hat."
- "Irgendwie habe ich da keinerlei Mitgefühl. Von Gott gelenkt, du sagst es. Einer weniger, gut so, wenn sie sich selbst dezimieren, dann hat der Wald hoffentlich bald Ruhe."
- "Endlich mal gute Nachrichten. Tjajaja,so ist es eben, was du nicht willst das man dir tut,das fuege auch keinem anderen zu...
Die Jagdkollegen haetten ihn nu nurnoch ausbluten lassen brauchen ,da haetten se doch ne dicke Beute gehabt..." - "Das Dumme ist nur, das war ja eh schon ein älterer Sack. Da ist es ja wenig effizient, wenn der erst jetzt über den Jordan geht, nach all den Tieren, die er schon auf dem Gewissen hat..."
- "[...] Aus diesem Blickwinkel ist der Tod eines solchen geistig erkrankten Wesens ein Dienst an der Menschheit und an der Welt schlechthin. Solche gewalttätigen Menschen sind geisteskrank, und werden niemals von ihrem Tun ablassen. Man wird sie weder mit friedlichen Worten, Plakaten noch mit Lichterketten davon abhalten, von ihrem Mordhandwerk abzulassen. Die einzige Sprache die sie verstehen würden, ist die Sprache der Gewalt (die älteste Sprache der Welt, versteht garantiert jedes Tier).
Genauso wie bei Vergewaltigern und Kinderschändern. Hier hilft keine Träne, kein Flehen, kein Betteln. Der Vergewaltiger wird lachen und weitermachen. Immer wieder. Die einzige Sprache die er versteht, ist Gewalt. Aus diesem Grund: nicht betteln und bitten, sondern kräftig in die Eier treten und wenn er am Boden liegt, nochmal zünftig nachtreten Das ist das einzige was hilft. Sonst heißt es nachher: "Sie hat geradezu darum gebettelt..."
Gewalt funktioniert hervorragend, sie ist ein Mittel der Natur. Wir sehen es überall. Ich weiß nicht, warum wir dieses Prinzip zu wenig anwenden. Ganz im Gegenteil: Wir werden Tag für Tag damit konfrontiert und lassen uns in der Regel davon unterdrücken.
Pazifismus und Freundlichkeit gegenüber den Vernichtern dieser Welt sind in diesen Zeiten und bei diesen Zuständen völlig fehl am Platz. [...]" - "Reden bringt nichts bei so ein Pack, die meisten die für eine humane Strafe gegenüber solch ein Abschaum sind, sind die die am lautesten schreien wenn sie selbst betroffen sind und es ihr Tier oder Kind trifft!"
- "Dass man durch das Umbringen von Jägern nur wenig erreicht, weil jedem toten Jäger mindestens ein neuer lebender nachgeboren wird, das dürfte ohnehin klar sein und noch viel klarer dürfte sein, dass man im Knast gar nichts mehr erreichen kann.
Der Tod eines Jägers oder anderen Tiermörders erbringt aber zwei wichtige Dinge:
Verhinderung des Weitermordens und ausgleichende Gerechtigkeit.
Das ist der Grund, warum auch ich mich über jeden toten Jäger freue und ganz besonders dann, wenn sein Verständnis von der Welt auf ihn selbst angewendet wurde."
Hier kann man sehen, was für eine edle und humanistische Weltanschauung gutmenschelnde Tierschützer bisweilen in sich tragen. Ich will gar nicht sagen, an welche dunkle Geschichtsepoche mich das hier zum Ausdruck kommende Menschenbild erinnert. Wie von Menschenhass zerfressen müssen diese Leute eigentlich sein?
Natürlich sind diese derben Ausfälle, die sich wohl nur leidlich an der Grenze der Legalität bewegen, nicht repräsentativ für die Gruppe der Tierschützer und Jagdgegner. Trotzdem sollte man sich fragen, ob man es solchen Menschen zutraut, tatsächlich die besseren Argumente und die bessere Sicht auf die Dinge zu haben.
Mehr will ich jetzt dazu gar nicht sagen.



4 Kommentare:
...heftig, heftig! Das klingt für mich wie eine Bande pickeliger Teenager, die sich gegenseitig hochschaukeln und dann keinem "vernünftigen" Argument mehr zugänglich sind. Da ist eine Meinung fest installiert, die weder durch Logik, Sachverstand oder eigener Erfahrung zu erschüttern ist. Ich finde es schade, dass mit so jemanden keine sachliche Diskussion mehr möglich oder sinnvoll ist.
Was ich allerdings beängstigend finde ist der geistige Alleinanspruch auf "die Wahrheit" und die Intolleranz allen Andersdenkenden gegenüber.
Typisch Gutmensch eben: ich bin überzeugter Pazifist. und wenn der andere nicht will, dann eben mit Gewalt...
epsylonbg@googlemail.com
Ja heftig. In letzter Zeit ist es wohl en vogue geworeden, Bilder von Jägern und deren Adressen zu veröffentlichen. Über die Motive hierzu kann man nur spekulieren.
Warum Bilder und Adressen von Jägern veröffentlicht werden?
Hängt vielleicht mit den ganzen erschossenen Haustieren zusammen.
Spekulieren muss man da garnicht da es Tatsachen sind.
Da kann man schon mal groß das flattern kriegen, nicht das man da selber auftaucht und die Omi von nebenan dann weiss wem sie ihre verschwundenen Katzen zu verdanken hat.
Hui, schlechtes Image bei den Nachbarn, das tut weh, ne?
Da ich selbst keinerlei Erfahrungen mit dem Abschuss von Hautieren habe, bin ich für diese Fragen der falsche Amnsprechpartner. Fakt ist aber, dass es bei der Veröffentlichung der Adressen nicht nur darum geht.
Allerdings stimmt es, dass der Abschuss von Haustieren nachhaltig das Image der Jäger beeinträchtigt. Deswegen, und weil Haustiere heutzutage einen wesentlichen höheren und emotionaleren Stellenwert haben als einst, vertrete ich auch den Standpunkt, dass der Abschuss aufs äußerste zu begrenzen ist und nur als ultima ratio in Betracht kommt.
Trotzdem bleiben freilaufende/wildernde Haustiere ein Problem. Wer's nicht glaubt:
http://www.chasseurs.lu/forum2.php?topic=158
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