Mittwoch, 21. Januar 2009

Gästebuch

Wegen regelmäßiger Anfragen nach einem Gästebuch: Grüße, Anfeindungen, Kritik und Anmerkungen können hier in Form eines "Kommentars" hinterlassen werden. Das Eingabefeld findet man unter diesem Text.

Gruß, Waidmannsheil und Danke für den Besuch dieser Seite. Wenn sie gefallen hat: Gerne wiederkommen. Und weitersagen!


Hunsrückwilderer

24 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Servus,

eine sehr informative Seite! Besonders die Jagderlebnisse gefallen...

Weidmannsheil!

Anonym hat gesagt…

Jagd ist Scheiße

Hunsrückwilderer hat gesagt…

Na Danke für diesen substantiellen Super-Beitrag!

Anonym hat gesagt…

Hallo,
seit einem Monat bin ich jetzt in der Jungjägerausbildung und lese alles mögliche und unmögliche über das Waidwerk.

Dieses Blog hier finde ich sehr informativ!
Vielen Dank für die spannenden Beiträge.

Alles Liebe zum Geburtstag
vom angehenden Jungjäger

Hunsrückwilderer hat gesagt…

Vielen Dank für die Geburtstagsglückwünsche! Habe mich gefreut. Und Dir kann ich nur anbieten, mit Fragen die im Rahmen der Jungjägerausbildung entstehen nicht hinterm Berg zu halten. Gerne auch per Email.

Gruß, Hunsrückwilderer

Anonym hat gesagt…

http://www.zwangsbejagung-ade.de/naturohnejagd/dienaturreguliertsichselbst/index.html
Die Jagd reguliert sich selbst. Sie braucht keine Freizeitjäger. Wenn, dann wirkliche Heger und Pfleger. Die Wildschweinschwemme ist durch den hohen Jagddruck entstanden.
Hubertus Heil

Hunsrückwilderer hat gesagt…

Und selbst wenn es so wäre. Auf Wildschweinbraten wollen wir genauso wenig verzichten, wie auf Rinderfilet.

Was bitte soll ein "wirklicher Heger und Pfleger" sein? Jemand der Wildschweine nur hegt und pflegt? Und in gleichem Atemzug nennen sie Jäger als Ursache des Wildschweinproblems? Das ist doch alles lächerlich.

Zur weiteren Lektüre empfehle ich:

www.hunsrueckwilderer.de/2009/01/warum-jagd.html
www.hunsrueckwilderer.de/2009/01/warum-gibt-es-so-viele-wildschweine.html

Anonym hat gesagt…

Ein wirklicher Heger und Pfleger ist, der im Wald nach dem Rechten schaut und seine Tiere kennt, der beobachtet, daß keines verletzt ist oder leidet. Ansonsten soll man den Wald und seine Bewohner in Ruhe lassen. In den Naturparks hat sich die Natur auch eingerichtet, wenn man sie in Ruhe läßt.
Die Jäger bringen Angst und Schrecken in die Wälder. Lassen Sie doch ihr grausiges Vergnügen. Sie haben überhaupt kein Recht, ein Tier zu töten. Schon in der Bibel steht: Wer einen Stier tötet, ist wie einer, der einen Mann erschlägt....
Hubertus Heil

Anonym hat gesagt…

Vom Tiermord zum Menschenmord ist es nur ein Schritt und damit auch von der Tierquälerei zur Menschenquälerei.
Leo Tolstoi, russ. Schriftsteller, 1828-1910
Hubertus Heil

Hunsrückwilderer hat gesagt…

Und was soll man machen, wenn eines der Tiere, für die man Sorge trägt, verletzt ist? Gesund streicheln? Im übrigen tun Jäger nichts anderes, als dass, was Sie beschreiben: Er schaut im Wald nach dem Rechten, kennt "seine" Tiere, beobachtet sie und gibt Acht, dass keines verletzt ist oder leidet. Das alles kann man übrigens alles in den Jagdgesetzen nachlesen - auch vom warmen Schreibtisch aus. Der Jäger entnimmt nur dem Kreislauf der Natur die vertretbare Menge an Tieren, die er für seine Ernährung braucht und die biologisch angemessen und notwendig erscheint.

Was glauben Sie, wo Salami, Schinken, Pilzrahm-Schnitzel und Spaghetti Bolognese herkommen? Wer A sagt muss auch B sagen. Wer Fleisch isst, muss den Tod von Tieren akzeptieren. Das ist nicht unbedingt schön, aber eben die Realität, abseits von urbanen Lebensmodellen und Walt Disneys "Bärenbrüder". Und 98% der dutschen Bevölkerung sind bereit, das hinzunehmen. Gehen Sie morgen bitte mit offenen Augen durch die Fußgängerzone Ihrer Wahl: Die Wurstbratereien hauen Currywürste für 2 EUR raus. Bei McDonalds werden Chicken McNuggets im 20er-Pack durch die Curry-Sauce gezogen. Und bei Lidl gibts Rumpsteak tiefgefroren für 4 EUR das Kilo. Anstatt Ihren ideologischen Feindbildern nachzuhängen, sollten Sie sich zunächst einmal da engagieren, wo es wirklich Not tut: gegen Massentierhaltung und Legebatterien. Aber sind wir doch Mal ehrlich: So richtig um die Sache geht es doch gar nicht.

Sie meinen, vom Tiermord zum Menschenmord sei es nur ein Schritt? Abseits dieser unverschämten Unterstellung, die nahe an einer Beleidung vorbeischrammt, sind es gerade ihre Tierschutzbrüder im Geiste, die den Tod von Menschen fordern und mit Begeisterung aufnehmen:

http://www.hunsrueckwilderer.de/die-hassliche-fratze-des-selbsthasses.html

Anonym hat gesagt…

Ich bin Vegetarier. Ich esse meine Brüder nicht.
Hubert Heil

Anonym hat gesagt…

Ich zitiere Leo Tolstoi, russ. Schriftsteller:
"Vom Tiermord zum Menschenmord ist es nur ein Schritt".
Und ich zitiere den ersten Bundespräsidenten der BRD, Prof. Dr. Theodor Heuss:
"Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit".
Gruß Hubertus Heil

Hunsrückwilderer hat gesagt…

Du kannst essen was immer Du willst. Und ich zitiere einen Jagdgegner aus einem Veganer-Forum zum Tod eines Jägers:

"Aus diesem Blickwinkel ist der Tod eines solchen geistig erkrankten Wesens ein Dienst an der Menschheit und an der Welt schlechthin. Solche gewalttätigen Menschen sind geisteskrank, und werden niemals von ihrem Tun ablassen. Man wird sie weder mit friedlichen Worten, Plakaten noch mit Lichterketten davon abhalten, von ihrem Mordhandwerk abzulassen. Die einzige Sprache die sie verstehen würden, ist die Sprache der Gewalt (die älteste Sprache der Welt, versteht garantiert jedes Tier).
Genauso wie bei Vergewaltigern und Kinderschändern. Hier hilft keine Träne, kein Flehen, kein Betteln. Der Vergewaltiger wird lachen und weitermachen. Immer wieder. Die einzige Sprache die er versteht, ist Gewalt. Aus diesem Grund: nicht betteln und bitten, sondern kräftig in die Eier treten und wenn er am Boden liegt, nochmal zünftig nachtreten Das ist das einzige was hilft. Sonst heißt es nachher: "Sie hat geradezu darum gebettelt..."
Gewalt funktioniert hervorragend, sie ist ein Mittel der Natur. Wir sehen es überall. Ich weiß nicht, warum wir dieses Prinzip zu wenig anwenden. Ganz im Gegenteil: Wir werden Tag für Tag damit konfrontiert und lassen uns in der Regel davon unterdrücken.
Pazifismus und Freundlichkeit gegenüber den Vernichtern dieser Welt sind in diesen Zeiten und bei diesen Zuständen völlig fehl am Platz. [...]"

Jetzt frage ich mich, wer eigentlich näher am "Menschenmord" ist. Das kluge Zitat von Heuss hat ihn nicht abgehalten, Fleisch zu essen. Sowas nennt man dann auch Heuchelei.

Einstweilen beste Grüße nach Würzburg.

doclipps hat gesagt…

Hallo Hunsrückwilderer,
prima website, immer ein Genuss.
Wir haben auf Sie verlinkt - schauen Sie doch mal wieder rein in www.jagdrechtsblog.com. Demnächst geht´s los mit dem Jagd- und Waffenrechtskommentar für Jedermann und Fachleute.
Gruss und Weidheil
Dr. Wolfgang Lipps
JUN.i Institut für Jagd Umwelt und Naturschutz

Hunsrückwilderer hat gesagt…

Hallo Dr. Lipps,

Danke fürs Verlinken. Den Jagdrechtsblog habe ich auch schon in meine Linkliste aufgenommen. Und ich bin schon gespannt auf den Jagd- und Waffenrechtskommentar. Dank RSS-Feed bin ich auch stets auf dem laufenden, was bei Ihnen passiert.

Also: Man liest sich.

Beste Grüße und W@idmannsheil!

Anonym hat gesagt…

Hallo Hunsrückwilderer
Diese Seite gefällt mir ausserordentlich gut.
Kompliment.

Hunsrückwilderer hat gesagt…

Das freut mich sehr! In diesem Sinne: Wiederkommen und Weitersagen.

Beste Grüße und Waidmannsheil

Hunsrückwilderer

Anonym hat gesagt…

Was tut ihr den Tieren an?? Meint ihr wirklich sie leiden weniger als wir Menschen?? Was würdest du sagen wenn man deinen besten Kumpel vor Dir an oder erschiesst??..Wärst Du traurig??Oder eine Horde Irrer laut schreiend durch dein Dorf laufen und alles sinnlos abknallen würde was nicht schnell genug ist??...ich weiss was abbgeht,ich war lange genug hautnah dabei und ich will in meinem ganzen Leben niemals mehr etwas mit euch zu tun haben!!! Allein wenn ich an die ganzen Füchse denke,die einfach nur abgeknallt u. weggeworfen werden könnte ich heulen..wenn ihr sie ja wenigstens noch fressen würdet hätte es ja vielleicht noch ein wenig Sinn...Habt ihr denn überhaupt kein Mitgefühl?? Wie kann man noch stolz sein??? Wo drauf???? "Ich war stärker oder schlauer als der Fuchs??" Boh...das ist echt bewundenswert.... Ich wünsche euch allen das was ihr verdient!!!

Hunsrückwilderer hat gesagt…

Was verdienen wir Jäger denn? Was verdienen die unzähligen Menschen auf diesem Planeten, die ihrem natürlichen Bedürfnis nachkommen und Fleisch essen? Ist für Dich der Tod eines menschen moralisch und ethisch dasselbe, wie der Tod eines Tieres? Gilt das für alle Tiere gleichermaßen, auch für Fische und Insekten? Fuchsjagd ist in der Tat ein schwieriges Thema. Aber Jäger die Füchse schiessen tun dies nicht aus unreflektierter Mordlust, sondern (auch) um anderen Arten in unseren verlorenen Agrarsteppen das Überleben zu sichern. Wir schreiben doch das Jahr der Artenvielfalt.

Haben wir kein Mitgefühl? Doch. Ich seit ich jage sondern mehr als früher. Denn für mich ist ein Schnitzel kein abstraktes Lebensmittel. Ich weiß, was dahinter steht. Seit ich jage hat sich meine Haltung zu Tieren grundlegend gewandelt. Ich nehme sie anders und bewusster war, als fürher. Beispielsweise fische ich im Sommer regelmäßig Mücken und Käfer aus dem Gartenteich meiner Eltern. Ich kann diesem Todeskampf schlecht zusehen.

Warum ich dann trotzdem jage? Weil es in meiner Natur liegt, Fleisch zu essen. Weil ich nicht darauf verzichten will. Weil es zum Leben gehört, sein Leben zu Lasten anderer Arten zu führen. Ihr Jagdgegner und Tierschützer stellt uns doch immer auf gleiche Stufe mit "nichtmenschlichen Lebewesen", oder nicht? Warum sollte ich mich dann anders verhalten als andere Raubtiere?

Wegen meiner Stellung als mensch, meiner Fähigkeit zur Einsicht und Moral? Nun, dann müsste man zunächst akzeptieren, dass der mensch eben doch etwas anderes, höheres ist, als das Tier. Und im übrigen werde ich dieser verantwortung dadurch gerecht, dass ich verantwortungsvoll jage, nicht mehr Leid in die Welt bringe, als notwendig. DAS meint übrigens der bei Jagdgegnern so verhasste begriff der Waidgerechtigkeit.

Ich achte die haltung von Veganern und Vegetariern. Aber immer wieder muss ich feststellen, dass die Argumente gegen die Jagd erstens inkonseqequent und zweitens offensichtlich einer emotionalen Gefühlsduselei entspringen. Hat da Walt Disney schuld? Ein bisschen schon.

"Das Gegenteil von Gut ist gut gemeint,
in Empfindsamkeit vereint,
Ein
befindlichkeitsfixierter Aufstand,
Hetero und männlich, blass und arm,
weil wir bleiben, wie wir waren,
Und: "Feuer frei und weiteratmen"
Das gute Wissen ist nicht billig,
zwischen "Glaub ich nicht" und "Will ich",
Das ist lustig wie ein Grab,
Ist man jetzt, wo man nicht mehr high ist,
Froh, dass es vorbei ist?" (Kettcar; Im taxi weinen)

Anonym hat gesagt…

Horrido Hunsrückwilderer

Erstmal glückwunsch für den tollen blog!Deine sachliche und Fachliche Art hier zu schreiben und zu diskutieren ist sehr erfrischend und hebt diese Seite von so manchen Jagdforen ab, wo leider immer mehr auch persönliche differenzen ausgetragen werden und meistens eine Sachliche Diskussion kaum mehr möglich ist!
Ich hoffe das sich hier immer mehr Jäger einfinden werden denen es um sachliche Diskussionen geht, denn nur so können wir auch vortschritte erzielen.
Weiter so!

Waidmannsheil

Birgit Gosch hat gesagt…

Zeit für die Jagd im Wald,
Es ist Winter und kalt
vereist und verschneit
nur Spuren im Wind
Zeiten aus denen
Geschichten sind.
Viele Grüße vom
Schönberger Strand
an der Ostsee.
http://www.urlaub-gosch.de

Anonym hat gesagt…

Nur weil ihr nicht die Sprache der Tiere sprecht und sie auch nicht versteht,nehmt ihr euch das Recht heraus euch ÜBER die Tiere zu stellen? Alle Tiere(und nicht nur dein Hund) haben Gefühle,genau so wie wir auch,sie freuen sich,sie leiden,sie trauern,sie empfinden Schmerzen...und das kann keiner abstreiten!!! Was richtet ihr also für ein Elend an? Aus den Augen aus dem Sinn...oder wie? einfach nicht dran denken das z.B.die Fuchsmutter tagelang ihre getöteten Kinder verzweifelt sucht?? Oder der angeschossene Rehbock tagelang sein Hinterteil nachschleift bis er endlich elendig verreckt? Oder das Kitz auf 3 Beinen weiterlebt..alles schon gesehen.Es wäre ja
schon "toll" wenn ihr nur das schießen würdet was ihr auch esst, wenn ihr wirklich der Meinung seid der Mensch wäre ein Fleischfresser(komisch das ich noch lebe)aber die anderen alle? Man liest z.B in euren Foren Sachen wie "Peng,yeah,ein Dachs"und ganz viele Smileys dahinter.Zum kotzen.Die Natur benötigt euch nicht,sie ist viel zu perfekt und kompliziert als das der Mensch da etwas positives tun könnte,so weit kann er gar nicht denken.Er macht nur Durcheinander!! Und von wegen hegen und pflegen..ZERSTÖREN und sonst nichts!!! Thomas

Anonym hat gesagt…

Lieber Thomas

Nein der Mensch ist mitnichten ein reiner Fleischfresser,er ist ein allesfresser.Ja sicher haben tiere Gefühle,sie empfinden Angst,Schmerz wie jedes Lebewesen auf dieser Welt!Ja die Fuchmutter sucht ihre getöteten Kinder aber Sie beisst auch ihre Kranken Kinder tot.)würde das ein Mensch tun)Der männliche Löwe der ein rudel übernommen hat tötet alle jungtiere die nicht von ihm abstammen! ( würde das ein Mensch tun)
Sicher ist es nicht schön wenn ein angeschossenes stück wild leidet aber leider passiert soetwas auch mal,dann bleibt nur noch mit einem guten Hund Nachzusuchen und dem leiden ein möglichst schnelles ende zu bereiten aber wenn das Löwenrudel zb. einen Büffel gepackt hat fann teile des Rudels schonmal genüsslich an den Büffel anzufressen obwohl er nochgarnicht tot ist! ( würde das ein Mensch tun)
Ja ich habe selbst leiderschon häufig Kitze gesehen mit nur 3 Läufen,diese waren alle von Landwirten mit dem Kreiselmäher ausgemäht worden,also von Leuten die auch für Vegetarier oder Veganer Lebensmittel Produzieren somit hat der Jäger damit nun wierklich nichts zu tun,im gegenteil der Jäger versuch das sogar so gut es geht zu verhindern indem er die Wiesen vor der Maht absucht!Was das zerstören angeht,der Jäger tötet Wild nach gesetzlich festgesetzten Vorgaben,aber der Jäger schafft auch Biotope Hecken und Äsungsflächen.Also man kann dem Jäger aus deiner sicht durchaus vorwerfen zu töten aber nicht die Natur zu zerstören!Ach so da war ja noch die Sache mit Wir sollen nur das schiessen was wir essen.Bis auf wenige Ausnahmen wird fast sämtlich erlegtes Wild dem Menschlichen verzehr zugeführt!Ausnahme ist raubwild ,wobei ich für mich persönlich sagen kann das ich was den Dachs angeht Dachsschinken sehr lecker finde!
Gruss

Hunsrückwilderer hat gesagt…

Thomas, ich stelle mich als Jäger nicht ÜBER Tiere. Ich stelle mich mit Ihnen auf eine Stufe verhalte mich meiner Natur entsprechend wie ein Raubtier, wenn ich auf die Jagd gehe....

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