Dienstag, 13. Juli 2010
Montag, 21. Juni 2010
Artenvielfalt endet nicht bei der Mopsfledermaus
Der Naturschutz hat in Deutschland zwischenzeitlich höchste Weihen erreicht. Er ist zum Staatsziel erhoben. Keine Gemeinde in Deutschland kann ohne einen zuvor erstellten Umweltbericht einen Bebauungsplan erlassen. Die Realisierung von wirtschaftsfördernden industriellen Großprojekten scheitert nicht selten an Feldhamstern oder Mopsfledermäusen.
Ohne Zweifel haben wir in der Vergangenheit zu großen Raubbau an unserer Umwelt betrieben. Und ohne Zweifel sind der Schutz von Feldhamster und Mopsfledermaus erstrebenswert - auch wenn die Tragweite bisweilen kritisch gesehen werden kann. Schließlich sind immense wirtschaftliche Verluste die Folge. Trotzdem verzichtet man nicht selten lieber auf Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Wirtschaftskraft.
Immer? Nicht immer! Und ausnahmsweise sind es nicht die Kleinen, deren Interessen wenig geachtet werden. Es geht um die Großen. Die ganz Großen....
Mittwoch, 16. Juni 2010
Grüne fordern erneute Verschärfung des Waffenrechts
Eigentlich ist alles gesagt. Dutzendemale. Hundertemale. Und trotzdem: Seit Jahren kennt das Waffenrecht nur eine Richtung - weitere Restriktion. Wider allen Argumenten. Ganz aktuell fordern die Grünen eine weitere Verschärfung des Waffenrechts. Im Prinzip möchte man aufgeben vor diesem permanenten Unverstand, dieser Politik, die sich an Emotionen hochzieht und damit sachlich weitsichtige und richtige Entscheidungen verhindert.
Es ist reiner Populismus, reine Augenblickspolitik, die trügerische Sicherheit schafft und eine Gruppe trifft, für deren Interessenlage ohnehin niemand Verständnis aufbringt. Sportschützen, Jäger, Waffensammler? Ein komisches Völkchen nicht wahr? Ich meine, wer kann sich an einer Tätigkeit erfreuen, die mit "Mordsportwaffen" ausgeübt wird? Wer knallt schon gerne Bambis ab? Gegenfrage: Magdalena Neuner... psychopathische Waffennärrin? Der Hirschbraten an Laugenknödel und Rotkraut... Produkt eines blutigen Mordhobbies?
Auch der Vorschlag der Grünen wirft eine Vielzahl von Fragen auf...
Dienstag, 15. Juni 2010
DJV gegen Wald vor Wild
Wild und Wald, Wald vor Wild und der "Wald-Wild-Konflikt" bleiben aktuelles Thema unter Deutschlands Jägern. Nach dem Artikel "Reduktion um jeden Preis" in der aktuellen Wild und Hund und der Kampagne "Ich lass' das Reh im Wald" der Stiftung natur+mensch folgt nun eine weitere Reaktion der Jägerschaft.
In seiner neuesten Stellungnahme lehnt der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) eine einseitige Forderung nach Wald vor Wild ab - und regt ein gemeinsames Vorgehen mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Forstwirtschaft an. Umfangreich wendet sich der DJV gegen das Gutachten "Der Wald-Wild-Konflikt" - mit interessanten Erkenntnissen. Nicht das Wild ist Gefährdungsfaktor Nummer eins für den gesunden Wald - sondern die nach Schalenwildreduktion rufende Forstfraktion selbst...
In seiner neuesten Stellungnahme lehnt der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) eine einseitige Forderung nach Wald vor Wild ab - und regt ein gemeinsames Vorgehen mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Forstwirtschaft an. Umfangreich wendet sich der DJV gegen das Gutachten "Der Wald-Wild-Konflikt" - mit interessanten Erkenntnissen. Nicht das Wild ist Gefährdungsfaktor Nummer eins für den gesunden Wald - sondern die nach Schalenwildreduktion rufende Forstfraktion selbst...
Freitag, 11. Juni 2010
Die lila Kuh - Jugendreport Natur 2010
Ein daraufhin von Seiten der Universität Marburg gestarteter Versuch, der lila Kuh auf die Spur zu kommen, scheiterte: Nur aus Jux beantworteten ein paar Kinder die Frage nach der Farbe von Kühen mit lila.
Trotzdem war dies die Geburtsstunde des Jugendreports Natur, der seither in regelmäßigen Abständen wiederholt wird. Auch wenn die lila Kuh ein Mythos bleibt, offenbaren die Ergebnisse ein doch - nunja - bisweilen lustig, verzerrtes Naturbild...
Mittwoch, 9. Juni 2010
Ich lass' das Reh im Wald
"Wir Jäger sind nicht die Dienstleister einer ertragsoptimierten Waldwirtschaft, deren vorrangige Aufgabe darin besteht, Wildtiere als Schädlinge zu bekämpfen". Mit diesen Worten wendet sich die Stifung natur+mensch gegen die Forderungen, die vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR) und der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) im Rahmen der Studie "Der Wald-Wild-Konflikt" präsentiert wurden. Mit der Gegenkampagne "Ich lass' das Reh im Wald" werden alle Jäger in Deutschland aufgerufen, sich gegen das immer penetranter vorgetragene Dogma "Wald vor Wild" öffentlich zu wehren....





